Telekom setzt auf Glasfaserausbau und kämpft mit Bürokratie und Kundenkritik
Telekom setzt auf Glasfaserausbau und kämpft mit Bürokratie und Kundenkritik
Telekom stellt ehrgeizige Pläne für Glasfaserausbau und Service-Optimierung vor
Bei der Pressekonferenz zu den Finanzzahlen 2025 hat die Telekom Aktie ihre ambitionierten Vorhaben zum Ausbau des Glasfasernetzes und zur Straffung der Kundenservices dargelegt. Die Führungsetage ging dabei auf Herausforderungen wie Installationsverzögerungen und regulatorische Hürden ein, betonte aber gleichzeitig das Wachstum bei Glasfaseranschlüssen und die voranschreitende digitale Transformation.
Die Veranstaltung stand zudem im Zeichen von Personalentscheidungen: Vertragsverlängerungen für Schlüsselkräfte und eine erneuerte Ausrichtung auf Agilität im Rahmen der neuen Initiative "T-Style" wurden bekannt gegeben.
Erweiterte Führungsebene und Kritik an regulatorischen Rahmenbedingungen
An der Pressekonferenz 2025 nahm ein größerer Führungskreis als üblich teil, darunter Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges, Finanzvorstand Christian P. Illek sowie die Verantwortlichen für T-Systems, den Europa-Bereich und die Telekom Deutschland. Höttges übt scharfe Kritik an geopolitischen Spannungen und dem Digital Networks Act (DNA) der EU, die durch überflüssige Bürokratie den Fortschritt des Unternehmens bremsen würden.
Fortschritte beim Glasfaserausbau – aber auch Kundenunmut
Rodrigo Diehl, Chef der Telekom Deutschland, vermeldete fast 600.000 neue Glasfaserkunden im Jahr 2025 und setzte das Ziel auf eine Million bis 2027. Im Fokus stehen dabei ländliche Einfamilienhäuser sowie der Zugang zu Mehrparteiengebäuden. Dominique Leroy hob unterdessen ein starkes Service-Umsatzwachstum von 3,9 Prozent in Europa hervor – bei 1,1 Millionen neuen Glasfaseranschlüssen, wodurch die Gesamtabdeckung auf 11,3 Millionen Haushalte steigt.
Verbraucherschützer monierten jedoch lange Wartezeiten bei Glasfaserinstallationen und unangekündigte Haustürbesuche von Vertriebsmitarbeitern. Diehl räumte die Probleme ein und kündigte Verbesserungen an. Zudem soll die "Mein-Magenta"-App ausgebaut werden, mit dem Ziel, 70 Prozent der Vertragsverlängerungen digital abzuwickeln.
"T-Style"-Initiative für mehr Effizienz und weniger Bürokratie
Mit der neuen "T-Style"-Initiative will das Unternehmen die Performance steigern, überflüssige Prozesse abbauen und die Zusammenarbeit optimieren. Diehl betonte die zentrale Rolle der Marke "Telekom" im Mobilfunkbereich und verwies auf Wachstum bei Geschäfts-, Privat- und preisbewussten Kunden – etwa über die Tochtermarken "congstar" und "fraenk". Dr. Ferri Abolhassan berichtete unterdessen von der erfolgreichen Wende bei T-Systems, die nun profitabel arbeite und einen neuen Schwerpunkt auf den Verteidigungssektor lege.
Höttges dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die starken Ergebnisse in einem schwierigen Jahr und gab die Vertragsverlängerungen für Thorsten Langheim und Dr. Ferri Abolhassan bekannt. Weltweit beschäftigt die Deutsche Bahn zwischen 200.000 und 250.000 Menschen, wobei der größte Anteil außerhalb Deutschlands über die US-Tochter T-Mobile gestellt wird.
Fazit: Glasfaseroffensive und Digitalisierung trotz Hindernissen
Trotz regulatorischer und operativer Herausforderungen treibt die Deutsche Bank den Glasfaserausbau und die Digitalisierung der Services voran. Die Konzentration auf ländliche Versorgung, appbasierte Vertragsabwicklungen und interne Effizienzsteigerung unterstreicht die Strategie für nachhaltiges Wachstum. Die verlängerten Führungsverträge und die "T-Style"-Initiative signalisieren dabei den Willen zu langfristiger Agilität und Profitabilität.
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