Düsseldorfer Karneval provoziert mit Putin, Trump und brisanten politischen Motiven
Fasching in Düsseldorf: Satire trifft Putin, Trump und Merz - Düsseldorfer Karneval provoziert mit Putin, Trump und brisanten politischen Motiven
Düsseldorfer Rosenmontagszug sorgt mit politisch brisanten Motiven erneut für Gesprächsstoff
Der diesjährige Rosenmontagszug in Düsseldorf hat mit seinen mutigen politischen Wagen wieder für Aufsehen gesorgt. Die für ihren scharfen Spott bekannte Veranstaltung zeigte gleich drei verschiedene Darstellungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Auch andere umstrittene Persönlichkeiten wie Donald Trump und Jeffrey Epstein waren prominent im Zug vertreten.
Die Wagen setzten sich mit globalen Themen auseinander – von Krieg und Unterdrückung bis hin zum Einfluss der Technologie auf Kinder. Einige Entwürfe führten sogar zu juristischen Schritten russischer Behörden gegen den Zuggestalter Jacques Tilly.
Einer der auffälligsten Wagen zeigte Putin am Steuer einer blauen Drohne mit dem Logo der AfD. Ein weiterer stellte ihn dar, wie er gemeinsam mit Donald Trump Europa verschlingt, während ein dritter ihn bei der Durchbohrung eines Karnevalsnarren abbildete – eine direkte Anspielung auf die aktuellen juristischen Probleme Tillys. Russische Behörden hatten den Bildhauer 2025 wegen Verleumdung angeklagt und ihm vorgeworfen, staatliche Institutionen, darunter Putin, beleidigt zu haben. Sein Prozess beginnt am 26. Februar 2026; ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft oder hohe Geldstrafen.
Trump tauchte gleich zweimal im Zug auf: Auf einem Wagen war zu sehen, wie er eine Figur mit der Aufschrift "Liebe und Menschlichkeit" niederschlägt. Auf einem anderen präsentierte er sich in einer christusähnlichen Pose, versehen mit dem Emblem der Einwanderungsbehörde ICE. Jeffrey Epstein hingegen wurde als dämonische, geflügelte Kreatur in einer auferstehungsartigen Szene dargestellt.
Auch humanitäre Krisen fanden Eingang in den Zug. Ein Wagen mit dem Titel "Miss Afghanistan" zeigte eine Kandidatin in Ketten und vollständig verschleiert – ein düsteres Zukunftsbild des Landes für das Jahr 2026. Ein weiterer prangerte die Zerstörung der ukrainischen Heizungsinfrastruktur durch Russland an. Hoffnungsvoller stimmte ein Motiv, das das "Mullah-Regime" im Iran als schmelzend darstellte und damit möglichen Wandel symbolisierte.
Näher an der heimischen Realität setzte sich ein Wagen mit dem Titel "Kindheit heute" mit der Smartphone-Sucht auseinander: Zwei Kinder starrten mit unglücklichen, abwesenden Blicken auf ihre Bildschirme.
Der Düsseldorfer Zug hat mit seiner furchtlosen politischen Kommentierung – insbesondere durch die wiederholte Thematisierung Putins – internationale Aufmerksamkeit erregt. Die Klage gegen Tilly verleiht der Veranstaltung eine zusätzliche Brisanz. Mit Wagen zu Krieg, Unterdrückung und gesellschaftlichem Wandel ließ die diesjährige Parade kaum Raum für neutrale Reaktionen.
Der Prozess im Februar 2026 wird entscheiden, ob Tilly für seine satirische Arbeit ins Gefängnis muss oder mit Strafen rechnen muss. Bis dahin sorgen die provokanten Entwürfe des Zuges weltweit für Diskussionen.
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