Gütersloh revolutioniert Städte mit offener Datenplattform Urban Stack

Ingetraut Austermühle
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Eine Stadtstraße mit Autos, Fußgängern, Strommasten, Ampeln, Gebäuden mit Schildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.Ingetraut Austermühle

Gütersloh revolutioniert Städte mit offener Datenplattform Urban Stack

Gütersloh startet Urban Stack: Offene Datenplattform für smarte Städte

Gütersloh hat den Urban Stack eingeführt, eine neue Open-Source-Plattform, die Städten und Gemeinden helfen soll, ihre Daten effizienter zu verwalten. Das System bündelt Informationen aus Sensoren, öffentlichen Registern und kommunalen Dienstleistungen an einem zentralen Ort. Fünf Kommunen haben sich bereits dem Projekt angeschlossen, das ein gemeinsames digitales Netzwerk für bessere Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit schaffen will.

Der Urban Stack fungiert als zentrale Drehscheibe für kommunale Daten und ermöglicht Behörden, Mitarbeitenden und Bürger:innen einen einfachen Zugang sowie die Analyse von Informationen. Über ein Open-Data-Portal können Interessierte wichtige Statistiken einsehen – von Wetterdaten bis hin zu Aktualisierungen der lokalen Infrastruktur. Jede teilnehmende Kommune zahlt eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro, die die Einrichtung der technischen Systeme und die Integration von Wettersensoren abdeckt.

Der Kreis Gütersloh sowie die Städte Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Detmold haben eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung der Plattform unterzeichnet. Die Pilotphase läuft bis Ende 2026 und wird im Rahmen der deutschen Smart-City-Initiative finanziert. In dieser Zeit testen die Kommunen, wie das System den Datenaustausch und die gemeinsame Entwicklung digitaler Werkzeuge bewältigt.

Dank des modularen Aufbaus lässt sich die Plattform flexibel an verschiedene Anforderungen anpassen – ob zur Überwachung der Luftqualität, zur Steuerung des Verkehrsflusses oder zur Planung öffentlicher Dienstleistungen. Durch die gebündelten Ressourcen erhoffen sich die beteiligten Städte Kosteneinsparungen und eine höhere Effizienz. Gütersloh lädt zudem weitere Kommunen ein, sich zu beteiligen und von den Vorteilen des Projekts zu profitieren.

Die Pilotphase des Urban Stack dauert bis Ende 2026, um den fünf Partnerkommunen Zeit zu geben, das System zu verfeinern. Bei Erfolg könnte die Plattform weiter ausgebaut werden und weiteren Städten eine vereinfachte Datenverwaltung ermöglichen. Mit seinem Fokus auf Open-Source-Technologie und Zusammenarbeit hebt sich das Projekt von herkömmlichen kommunalen IT-Lösungen ab.

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