Karim Aïnouz' Satire Rosenstrauch-Schnitt feiert rauschende Berlinale-Premiere – und Callum Turner bleibt Bond-Rätsel
Raymund LindauKarim Aïnouz' Satire Rosenstrauch-Schnitt feiert rauschende Berlinale-Premiere – und Callum Turner bleibt Bond-Rätsel
Die Berlinale 2026 erlebte die Weltpremiere von Rosenstrauch-Schnitt – einer scharfen Familiensatire des Regisseurs Karim Aïnouz. Die Veranstaltung lenkte auch die Aufmerksamkeit auf Schauspieler Callum Turner, dessen mögliche Besetzung als nächster James Bond zum Gesprächsthema auf dem roten Teppich wurde.
Rosenstrauch-Schnitt dreht sich um vier amerikanische Geschwister, die sich mit Isolation, Erbschaft und lange verborgenen Familiengeheimnissen auseinandersetzen. In dem Film spielen neben Turner auch Riley Keough, Jamie Bell, Elle Fanning, Lukas Gage, Tracy Letts und Pamela Anderson mit. Aïnouz, ein brasilianisch-algerischer Filmemacher mit einer langen Berlinale-Historie, bezeichnete das Projekt als eine "beißende Satire".
Während der Pressekonferenz zur Premiere sah sich Turner wiederholt mit Fragen zu den Gerüchten konfrontiert, er stehe als neuer 007-Darsteller im Gespräch. Er wich direkten Antworten aus, während sein Kollege Tracy Letts die Stimmung auflockerte, indem er scherzhaft behauptete, er sei der eigentliche Anwärter auf die Rolle des Bond.
Abseits der Bühne besuchte Turner die Veranstaltung mit seiner Verlobten Dua Lipa, die ein durchsichtiges Spitzenkleid trug, während er sich für einen braunen Anzug entschied. Das Paar posierte gemeinsam auf dem roten Teppich und markierte damit einen Auftritt zum Valentinstag auf dem Festival.
Aïnouz nutzte unterdessen den Anlass, um eigene Ambitionen zu äußern: Nach mehreren Premieren in Berlin verriet er ein langfristiges Ziel – selbst einen James-Bond-Film zu inszenieren.
Die Premiere von Rosenstrauch-Schnitt hat sowohl den Film als auch das Ensemble in den Fokus gerückt. Die Spekulationen um Turners mögliche Bond-Rolle ebben nicht ab, während Aïnouz' Werk weiterhin auf großen Festivals Anerkennung findet. Die Satire steuert nun nach ihrem Berlinale-Debüt auf einen breiteren Kinostart zu.
Rosenstrauch-Schnitt Competes for Berlinale's Golden Bear – Adding Stakes to Its Debut
The film Rosenstrauch-Schnitt is now competing for the Berlinale's Golden Bear, a prestigious award not mentioned in its initial premiere coverage. This revelation adds competitive weight to the film's debut, highlighting its potential to secure major industry recognition. The dark family secrets explored in the satire could now place it in contention with other festival standouts, raising expectations for its future awards trajectory.






