"Miss Germany 2026": Wie zwei Frauen mit Hijab Vorurteile und Hass trotzen
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - "Miss Germany 2026": Wie zwei Frauen mit Hijab Vorurteile und Hass trotzen
Finale der "Miss Germany 2026": Von Schönheitsidealen zu Führung und Unternehmergeist
Dieses Wochenende erreicht der Wettbewerb um die "Miss Germany 2026" seinen Höhepunkt – und zwar in den Bavaria Studios in München. Die Veranstaltung hat sich längst von klassischen Schönheitsidealen verabschiedet und setzt stattdessen auf die Würdigung von Führungsstärke und unternehmerischem Erfolg. Unter den neun Finalistinnen befinden sich Büşra Sayed und Amina Ben Bouzid, die beide wegen ihres Hijabs und der Behauptung, sie seien "nicht deutsch genug", mit Anfeindungen konfrontiert wurden.
Sayed und Ben Bouzid mussten rassistische und sexistische Kommentare über sich ergehen lassen – rund 90 Prozent der Hassbotschaften stammen von Männern. Dennoch lassen sich die beiden Frauen nicht beirren und nutzen ihre Plattform, um künftige Teilnehmerinnen mit ähnlichem Hintergrund zu ermutigen.
Sayed, Finalistin in der Kategorie "Female Founder", hat ein Modelabel gegründet, das Mode für Frauen anbietet, die ein Kopftuch tragen. Ben Bouzid, die in der Kategorie "Female Leader" antritt, unterstützt als Expertin Frauen geführte Marken dabei, ihr Business auszubauen.
Die Organisatoren des Wettbewerbs haben bewusst mit dem klassischen Beauty-Pageant-Bild gebrochen. Stattdessen rücken sie erfolgreiche Frauen und aufstrebende Führungspersönlichkeiten in den Mittelpunkt. Eine der diesjährigen Finalistinnen ist Amelie Reigl aus Würzburg, die als Biologin arbeitet und in Laboren menschliche Haut züchtet, um Tierversuche zu reduzieren – ein Beispiel für die wissenschaftliche Vielfalt des Wettbewerbs.
Sowohl Sayed als auch Ben Bouzid betonen selbstbewusst ihre deutsche Identität. Sie weigern sich, sich von Kritik definieren zu lassen, und machen deutlich, dass ihre Teilnahme veraltete Klischees darüber herausfordert, wer das moderne Deutschland repräsentiert.
Beim Finale der "Miss Germany 2026" werden Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen präsentiert – von der Gründerszene bis zur Wissenschaft. Die Teilnahme von Sayed und Ben Bouzid unterstreicht den gewandelten Anspruch des Wettbewerbs, der Leistungen jenseits des Äußeren würdigt. Ihr Auftritt könnte ein Zeichen für mehr Inklusion bei künftigen Veranstaltungen setzen.
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