Business Forum 2026: Wie Steinfurts Mittelstand Fördergelder und Zukunftschancen nutzt
Business Forum 2026: Wie Steinfurts Mittelstand Fördergelder und Zukunftschancen nutzt
Das Business Forum 2026 fand bei der Wilken Software Group in Greven statt und brachte rund 70 Teilnehmer zusammen. Die von WESt und der NRW.BANK organisierte Veranstaltung konzentrierte sich darauf, lokalen Unternehmen bei der Bewältigung wirtschaftlicher Herausforderungen und der Erschließung von Fördermöglichkeiten zu helfen. Zu den Rednern zählten Finanzexperten, ein Hochschulprofessor sowie regionale Führungskräfte, die Themen wie Innovation, Digitalisierung und globale Wirtschaftstrends behandelten.
Eröffnet wurde das Forum mit einem Hauptvortrag von Prof. Dr. Manuel Rupprecht zum Thema "Der globale Wirtschaftswandel und der deutsche Mittelstand". Rupprecht analysierte, wie anhaltende Handelskonflikte, steigende Energiekosten und der rasante technologische Fortschritt die Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen verändern. Sein Beitrag bildete die Grundlage für Diskussionen über Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Anschließend betonte Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, die finanzielle Belastung der heimischen Betriebe. Er unterstrich die Bedeutung klarer Leitlinien und zugänglicher Fördermittel, um Unternehmen in unsicheren Zeiten zu unterstützen. Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, pflichtete ihm bei: Sie lobte zwar die wirtschaftliche Stärke Steinfurts, mahnte jedoch gleichzeitig zu mehr Investitionen in Innovation und digitale Lösungen.
Im Mittelpunkt standen Förderlösungen, die Guido Hellmer (NRW.BANK) und Varvara Leinz (WESt Business Services) vorstellten. Dazu zählte unter anderem der neue Transformationskredit, der Unternehmen im Kreis dabei helfen soll, sich zu modernisieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Motto der Veranstaltung "Förderchancen nutzen, Zukunft gestalten" spiegelte diesen Fokus auf praktische Unterstützung wider.
Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass sich immer mehr mittelständische Unternehmen in Deutschland staatliche Hilfen sichern. So stellte die Investitionsbank Brandenburg (ILB) 2025 2 Milliarden Euro für über 4.400 Projekte bereit – mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu sichern und die Regionalentwicklung zu stärken. Auch die Bundesförderung erreichte 2026 mit 29,5 Milliarden Euro einen Rekordwert, wobei die Mittel vor allem in die Stabilisierung der Energiepreise sowie in Branchen wie Medizintechnik und Automatisierung flossen. Ein Beispiel ist Steute Technologies, das unter Geschäftsführer Martin Kunz trotz einer Inflationsrate von 2,1 Prozent im Januar 2026 expandierte.
Das Forum bot Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt wertvolle Einblicke in Förderprogramme und Strategien für den wirtschaftlichen Wandel. Angesichts anhaltender Herausforderungen wie Inflation, Energiekosten und globaler Konkurrenz sollen die neuen Kredite und Zuschüsse Betrieben helfen, in ihre Zukunft zu investieren. Die Veranstalter planen, auch künftig lokale Unternehmen bei der Anpassung an die dynamischen Veränderungen zu unterstützen.
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