Voltfang eröffnet Europas größte Fabrik für Second-Life-Batterien in Aachen
Norbert ThiesVoltfang eröffnet Europas größte Fabrik für Second-Life-Batterien in Aachen
Voltfang hat offiziell seinen neuen Produktionsstandort in Aachen eröffnet. Die Anlage mit dem Namen „Voltfang Future Fab“ stellt einen bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen dar. Sie gilt als die größte ihrer Art in Europa für Second-Life-Batteriespeichersysteme.
Das Werk befindet sich im TRIWO-Technopark Aachen und nutzt ehemalige Produktionshallen, die einst von Next E-GO genutzt wurden. Die Produktion lief bereits im April an, und am Standort werden Speichersysteme auf Basis von Second-Life- und Überschussbatterien aus der europäischen Automobilindustrie gefertigt. Diese Systeme sind für industrielle, gewerbliche und großtechnische Anwendungen konzipiert.
An der Eröffnungsfeier am Mittwoch nahmen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Aachen Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen teil. David Oudsandji, Mitgründer und CEO von Voltfang, bezeichnete den Start als entscheidenden Meilenstein für das Unternehmen und als positives Signal für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland und Europa.
Die Anlage verfolgt ehrgeizige Expansionspläne: Bis Ende 2026 soll die jährliche Produktionskapazität auf 250 Megawattstunden steigen. Langfristig strebt Voltfang bis Ende 2030 eine Kapazität von einer Gigawattstunde pro Jahr an. Das Aachener Werk ist damit Europas größte Produktionsstätte für Second-Life-Batteriespeicher. Die Wachstumsziele unterstreichen Voltfangs Engagement für den Ausbau nachhaltiger Energielösungen. Mit dem Fokus auf die Wiederverwertung von Automobilbatterien festigt das Unternehmen seine Rolle in der Kreislaufwirtschaft.






