31 May 2026, 22:30

Sechs neue Legenden in der Hall of Fame des deutschen Fußballs geehrt

Sechs Fußballlegenden in die Hall of Fame aufgenommen - Schweinsteiger weint

Sechs neue Legenden in der Hall of Fame des deutschen Fußballs geehrt

Sechs Fußballlegenden wurden in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen. Bei der feierlichen Zeremonie wurden Spieler und Trainer geehrt, die dem Sport ein bleibendes Erbe hinterlassen haben. Insgesamt tragen nun 53 Männer und Frauen diese prestigeträchtige Auszeichnung.

Zu den neuen Mitgliedern zählen Bastian Schweinsteiger, Horst Hrubesch, Otto Rehhagel, Jupp Heynckes, Guido Buchwald und Bert Trautmann. Jeder von ihnen hat auf seine Weise Fußballgeschichte geschrieben – sei es durch WM-Triumphe, Vereinserfolge oder persönliche Widerstandskraft.

Die Veranstaltung bot berührende Momente und heitere Rückblicke. Bastian Schweinsteiger, der als Schlüsselfigur beim WM-Sieg Deutschlands 2014 gilt, zeigte sich sichtbar gerührt, als er die Ehre entgegennahm. Philipp Lahm würdigte seinen ehemaligen Mannschaftskollegen und hob besonders Schweinsteigers Leistung im Finale gegen Argentinien hervor.

Horst Hrubesch, ein weiterer Neuzugang, scherzte, man nenne ihn nun eine „Legende“, und fügte humorvoll hinzu, er hoffe, noch einige Jahre zu leben. Seine Karriere umfasste unvergessliche Erfolge – sowohl als Spieler als auch später als Trainer.

Auch Guido Buchwald, Mitglied der deutschen WM-Mannschaft von 1990, wurde gewürdigt. Seine defensiven Fähigkeiten trugen maßgeblich zum dritten Weltmeistertitel des Landes bei. Jupp Heynckes hingegen wurde für seinen historischen Triple-Erfolg mit dem FC Bayern München 2013 gefeiert, als er die Bundesliga, den DFB-Pokal und die Champions League in einer Saison gewann.

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Otto Rehhagels taktisches Genie sicherte ihm einen Platz in der Hall of Fame. Er führte Griechenland zum überraschenden EM-Sieg 2004 – eine der größten Underdog-Geschichten des Fußballs.

Der letzte Aufgenommene, Bert Trautmann, wäre in diesem Jahr 101 Jahre alt geworden. Sein Weg vom Kriegsgefangenen zur Legende des FC Manchester City macht ihn zu einer unvergesslichen Figur des Sports. Seine Tapferkeit und sein Können im Tor – besonders beim Spiel mit Verletzung im FA-Cup-Finale 1956 – hinterließen ein bleibendes Vermächtnis.

Die Aufnahmezeremonie fügte der wachsenden Liste der Hall of Fame sechs weitere Namen hinzu. Ihre Verdienste umfassen Jahrzehnte – von WM-Erfolgen über Vereinsglanz bis hin zu persönlichen Triumphen. Die Auszeichnung unterstreicht ihren prägenden Einfluss auf den deutschen Fußball und den Sport insgesamt.

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