SV Millingen setzt als erster Rheinberger Verein auf Schutz vor Gewalt im Sport
Klaus-Günter SölzerSV Millingen setzt als erster Rheinberger Verein auf Schutz vor Gewalt im Sport
SV Millingen ist erster Verein in Rheinberg, der Bündnis gegen sexualisierte und interpersonelle Gewalt im Sport beitritt
Der SV Millingen ist der erste Verein in Rheinberg, der sich einem Bündnis gegen sexualisierte und interpersonelle Gewalt im Sport angeschlossen hat. Die Initiative wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des Kreissportbundes Wesel offiziell anerkannt. Sechs Vereine aus dem Kreis erhielten während der Veranstaltung ihre Mitgliedsurkunden.
Das Bündnis setzt sich für die Prävention und Bekämpfung von Missbrauch und Gewalt im Sport ein. Zur Umsetzung haben Angelika Glanz und Katrin Schunke ein umfassendes Schutzkonzept erarbeitet. Dieses sieht unter anderem feste Ansprechpersonen für die Stadt Rheinberg, den Kreis Wesel, den Kreissportbund Wesel sowie den Landessportbund NRW vor. Glanz fungiert zudem als Hauptansprechpartnerin für den SV Millingen.
Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, überreichte die Urkunden im Rahmen der Feier. Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass sich bald weitere Vereine der Initiative anschließen werden. Der Schritt markiert einen wichtigen Fortschritt für lokale Sportorganisationen im Umgang mit Sicherheitsfragen.
Mit seinem Beitritt geht der SV Millingen in Rheinberg als Vorreiter im Rahmen dieses Schutzbündnisses voran. Die Mitgliedschaft des Vereins setzt ein Beispiel für andere. Das Schutzkonzept und die festen Ansprechpersonen sollen Athletinnen, Athleten und Mitarbeitenden klare Unterstützung bieten.






