11 May 2026, 02:30

LANUV bittet um Fotos von Wolfslosung zur Erforschung der Wolfspopulation

Ein Stück Papier mit der Aufschrift "U.S. National Museum Biological Survey Mammal Collection", begleitet von einer Skala oben und numerischen Daten.

Staatliche Behörde sucht Fotos von Wolfkot - LANUV bittet um Fotos von Wolfslosung zur Erforschung der Wolfspopulation

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Nordrhein-Westfalen bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Erfassung von Wolfsvorkommen. Die Behörde ruft dazu auf, Fotos von Wolfslosung einzureichen, um die Ausbreitung der Tiere in der Region besser nachvollziehen zu können. Angesprochen werden vor allem Naturliebhaber wie Wanderer, Jäger und alle, die sich regelmäßig in freier Natur aufhalten.

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Wolfslosung wird oft an gut sichtbaren Stellen abgesetzt, da die Tiere damit ihr Revier markieren. Erkennbar ist sie an ihrer beträchtlichen Größe – mindestens 20 Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter breit – und enthält meist Haare, Knochenreste oder Überbleibsel von Beutetieren. Das LANUV hat auf seiner Website eine Anleitung bereitgestellt, die dabei hilft, solche Spuren korrekt zu identifizieren.

Fotos von vermuteter Wolfslosung können über das „Wolfsportal“ auf der LANUV-Website eingereicht werden. Erfüllen die Aufnahmen die Kriterien, besucht ein Mitarbeiter der Behörde den Fundort, um eine Probe zu entnehmen. Diese wird anschließend genetisch untersucht, um festzustellen, ob sie von einem bereits bekannten Wolf oder einem neuen Individuum stammt.

Auch bei möglichen Wolfsangriffen auf Nutztiere oder Wildtiere kommt die DNA-Analyse zum Einsatz: Speichelspuren an Kadavern werden untersucht, um zu klären, ob ein Wolf der Verursacher war. Auf diese Weise kann das LANUV ein genaueres Bild von den Wanderbewegungen und der Populationsentwicklung der Wölfe in der Region gewinnen.

Die gesammelten Daten ermöglichen es der Behörde, die Aktivitäten der Wölfe effektiver zu überwachen. Durch die Auswertung von DNA aus Losung und Speichelproben lassen sich einzelne Tiere identifizieren und ihre Bewegungen nachverfolgen. Das LANUV ermutigt alle, die auf mögliche Wolfslosung stoßen, Fotos zur Begutachtung einzureichen.

Quelle