27 April 2026, 08:30

Kommunen fordern härtere Regeln gegen Sozialbetrug durch EU-Zuwanderer

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Kommunen fordern härtere Regeln gegen Sozialbetrug durch EU-Zuwanderer

Fachkonferenz zu Zuwanderung aus EU-Staaten: Kommunen fordern schärfere Regeln gegen Sozialbetrug

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Eine aktuelle Fachkonferenz zur Zuwanderung aus EU-Ländern brachte Vertreter aus 15 deutschen Städten und Gemeinden zusammen, darunter Hamburg und Stuttgart. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Bekämpfung von Sozialbetrug und der Missbrauch der EU-Freizügigkeit. Die Teilnehmer forderten strengere Vorschriften und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Behörden.

Prominente Redner wie Bärbel Bas, Vizepräsidentin des Bundestags, und Duisburgs Oberbürgermeister Søren Link skizzierten das Ausmaß des Problems und schlagen konkrete Maßnahmen vor. Während der Konferenz wurde insbesondere über Sozialbetrug in Großstädten diskutiert, wo überbelegte Wohnungen oft von mehreren Leistungsbeziehern genutzt werden. Bas regte an, kommunale Obergrenzen für Quadratmeter pro Mieter einzuführen, um zu verhindern, dass Vermieter das System durch überhöhte Mieten ausnutzen. Zudem betonte sie, dass die Kommunen zwar wüssten, was zu tun sei, aber an rechtlichen Hürden scheiterten – vor allem beim Datenaustausch zwischen Behörden.

Link berichtete von einem Fall in Duisburg, wo eine Wohnsitzprüfung dank behördenübergreifender Zusammenarbeit Millionenbeträge an Sozialbetrug aufdeckte. Er machte deutlich, dass Arbeitskräfte zwar willkommen seien, Betrüger jedoch mit Einreiseverboten rechnen müssten. Sowohl er als auch Bas unterstrichen die Notwendigkeit eines verbesserten Datenaustauschs, um Missbrauch wirksam zu bekämpfen.

Die Konferenz deckte zudem auf, dass hinter einigen Betrugsfällen organisierte kriminelle Netzwerke stecken. Arbeitgeber, Dolmetscher und Vermieter seien demnach in mafiaähnliche Strukturen verwickelt, die das System systematisch zu ihrem Vorteil ausnutzen. Bas schlug zwei zentrale Änderungen vor: Sozialbetrug sollte als Straftatbestand eingestuft werden, und EU-Arbeitskräfte müssten eine Mindestzahl an Stunden in sozialversicherungspflichtigen Jobs nachweisen, um Anspruch auf Freizügigkeit zu haben.

Die Teilnehmer berichteten von eigenen Erfahrungen – sowohl von Rückschlägen als auch von Fortschritten im Kampf gegen Betrug. Diskutierte Lösungsansätze umfassten strengere Kontrollen, rechtliche Reformen und härtere Strafen für diejenigen, die das System ausnutzen.

Die Konferenz endete mit einem klaren Appell zum Handeln: Gegen Sozialbetrug und den Missbrauch von EU-Arbeitsrecht müssen konkrete Schritte folgen. Vorschläge wie die Strafbarkeit von Betrug, Beschäftigungsschwellen für EU-Zuwanderer und ein besserer Datenaustausch sollen das System für diejenigen schützen, die sich an die Regeln halten. Nun liegt es an den Verantwortlichen, diese Ideen in politische Maßnahmen umzusetzen, um weitere Auswüchse zu verhindern.

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