Hamm setzt digitale Bildung durch: Medienentwicklungsplan übertrifft alle Erwartungen
Norbert ThiesHamm setzt digitale Bildung durch: Medienentwicklungsplan übertrifft alle Erwartungen
Die Stadt Hamm hat ihren Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich abgeschlossen. Schulen profitieren nun von einer modernen digitalen Infrastruktur – alle Standorte sind über Glasfaser angebunden und mit leistungsfähigen WLAN- und LAN-Systemen ausgestattet.
Hamm hat die ursprünglichen Ziele des MEP sogar übertroffen. Die Stadt steuerte 13,7 Millionen Euro bei, während weitere 15,7 Millionen Euro aus externen Fördermitteln flossen. Mit diesen Investitionen erreichte die Ausstattung der Schulen eine Abdeckungsrate von über 70 Prozent, sodass in vielen Fällen ein Geräteverhältnis von fast 1:1 oder 1:2 pro Schülerin und Schüler realisiert werden konnte.
Die flächendeckende Einführung einheitlicher Systeme wie IServ und Citrix ist abgeschlossen. Über 1.700 Präsentationsgeräte wurden installiert, und die Zahl der IT-Mitarbeiter wurde aufgestockt, um die neue Infrastruktur zu betreuen. Die technische Ausstattung schafft damit die Voraussetzungen für einen modernen, mediengestützten Unterricht.
Die Arbeiten für die nächste Phase laufen bereits. Das Folgeprogramm für 2026 bis 2030 konzentriert sich auf die Aufrechterhaltung des aktuellen Standards, die Erneuerung veralteter Hardware und die Erschließung neuer Finanzierungsmodelle.
Der Erfolg des MEP hat das digitale Lernen an Hamms Schulen grundlegend verändert. Das nächste Programm zielt darauf ab, die Fortschritte zu sichern und sich an zukünftige Anforderungen anzupassen. Die Stadt bleibt ihrem Engagement verpflichtet, Bildung durch moderne Technologie zu fördern.






