Gütersloh plant zentrales Bürgerdienstzentrum mit Polizei unter einem Dach
Klaus-Günter SölzerGütersloh plant zentrales Bürgerdienstzentrum mit Polizei unter einem Dach
Gütersloh treibt Pläne für ein gemeinsames Bürgerdienstzentrum voran, in dem Stadtverwaltung und Polizei unter einem Dach zusammenarbeiten sollen. Das Vorhaben wird bereits seit einiger Zeit öffentlich diskutiert und wird von Bürgermeister Matthias Trepper seit Amtsantritt unterstützt. Ziel ist es, einen zentralen, leicht zugänglichen Anlaufpunkt für Bürger im Rathaus an der Berliner Straße zu schaffen.
Die Idee, städtische Dienstleistungen und Polizeidienststellen an einem Standort zu bündeln, hat in den letzten Monaten an Fahrt aufgenommen. Landrat Sven-Georg Adenauer und Bürgermeister Trepper haben bereits wichtige Entscheidungsträger zu einem ersten Treffen eingeladen, um das Projekt voranzubringen.
Norman Rosenland, Leiter des Ordnungsamts der Stadt, wird die Initiative seitens der Kommunalverwaltung federführend begleiten. Auf Seiten der Polizei übernimmt Hauptkommissar Sven Harrsen, Leiter der Einheit für Gefahrenabwehr und Einsatz, die Verantwortung. Beide Seiten arbeiten bereits in regulatorischen Fragen zusammen – mit dem neuen Zentrum soll diese Partnerschaft weiter gestärkt werden.
Das Bürgerdienstzentrum wird im Erdgeschoss des Rathauses untergebracht und soll als sichtbarer, bürgerfreundlicher Raum dienen, in dem Einwohner unkompliziert sowohl kommunale als auch polizeiliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Langfristig soll damit die Sicherheit im Stadtzentrum erhöht und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu jeder Zeit gestärkt werden.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei. Mit verantwortlichen Leitern an beiden Seiten soll das gemeinsame Dienstzentrum den Zugang zu öffentlichen Leistungen vereinfachen. Nach dem Startschuss folgt nun die konkrete Planungsphase; weitere Abstimmungsgespräche stehen in Kürze an.






