Großübung am Schulzentrum Vogelsang testet Einsatzkräfte bei simuliertem Chemieunfall
Norbert ThiesGroßübung am Schulzentrum Vogelsang testet Einsatzkräfte bei simuliertem Chemieunfall
Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall
Am Schulzentrum Vogelsang fand eine großangelegte Notfallübung statt, bei der ein chemischer Unfall simuliert wurde. Rund 30 Schüler spielten verletzte Opfer, während Rettungskräfte und Feuerwehr ihre Abwicklung einer Großschadenslage testeten.
Das Szenario begann mit einem simulierten Chemikalienaustritt während des Schulbetriebs. Aufgrund der hohen Zahl betroffener Schüler riefen die Behörden einen Massenanfall von Verletzten (MANV) aus. Die Einsatzkräfte richteten umgehend eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) ein, die mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen kann.
An der Übung beteiligten sich 88 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen, darunter das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Auch Feuerwehr und Rettungsdienste waren in die Maßnahme eingebunden. Im Rahmen der Simulation wurden die "Verletzten" erfasst, nach Dringlichkeit sortiert und in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Die Verantwortlichen betonten im Anschluss die reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. Die BHP-50, die für einen autarken Betrieb von vier bis acht Stunden ausgelegt ist, spielte eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Übungslage. Ziel der Großübung war es, die Koordination zu festigen und Abläufe für künftige reale Einsatzszenarien zu optimieren.
Die Übung endete mit positivem Feedback zur Teamleistung und Effizienz. Die Behandlungsstelle 50 bewährte sich bei der schnellen Versorgung einer großen Zahl von Patienten. Nun werden die Ergebnisse ausgewertet, um die Notfallpläne weiter zu verbessern.






