Feuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag gegen Brände, Explosion und Fehlalarme
Norbert ThiesFeuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag gegen Brände, Explosion und Fehlalarme
Einsatzkräfte in Iserlohn hatten am Freitag alle Hände voll zu tun. Mehrere Einsätze hielten die Rettungskräfte in der gesamten Region auf Trab – von Bränden über einen Fehlalarm bis hin zu einem gefährlichen Baum.
Der Tag begann bereits um 10:15 Uhr, als die Feuerwehr zu einem Baum gerufen wurde, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Die Einsatzkräfte sicherten die Stelle ab, um Unfälle zu verhindern.
Um 11:30 Uhr löste ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus. Die Feuerwehr rückte an, stellte jedoch fest, dass keine Gefahr bestand.
Gegen 13:25 Uhr brach in einer Gerberei in Sümmern ein Feuer in der Abgasanlage aus. Die Feuerwehr Iserlohn und die Löschgruppe Sümmern arbeiteten gemeinsam, um die Flammen zu bekämpfen. Zudem kam es in derselben Gerberei zu einer Explosion, bei der zwei Mitarbeiter leicht verletzt wurden. Die Polizei ermittelt nun zur Ursache der beiden getrennten Brände auf dem Gelände.
Die Einsatzkräfte richteten einen groß angelegten Löscheinsatz ein – mit zwei Angriffsleitungen im Inneren und zwei außerhalb des Gebäudes. Ein Kamin war schwer beschädigt und musste kontrolliert gesichert werden, um einen Einsturz zu verhindern. Nach der Brandbekämpfung wurde eine Brandwache eingerichtet, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr verließ die Einsatzstelle schließlich um 18:33 Uhr.
Später, um 19:42 Uhr, wurde ein Feuer in der Windhügelstraße in Letmathe gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits gelöscht.
Zudem löste in einem Unternehmen am Stenglingser Weg ein Feueralarm aus. Die Untersuchungen ergaben, dass Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger für eine Wassernebelbildung gesorgt und den Alarm ausgelöst hatten.
Die Feuerwehr war den ganzen Tag über im Einsatz. Schwerverwundete gab es nicht, allerdings erlitten zwei Mitarbeiter bei der Explosion in der Sümmerner Gerberei leichte Verletzungen. Die Behörden prüfen weiterhin die Ursache der Brände in der Gerberei.






