"Wheelie Show": Ein Tanzstück über Tempo, Inklusion und atemberaubende Bewegungskunst
Norbert Thies"Wheelie Show": Ein Tanzstück über Tempo, Inklusion und atemberaubende Bewegungskunst
„Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere mit frischem Blick auf Bewegung und Tempo
Ein neues Tanzprojekt für gemischte Fähigkeiten, „Wheelie Show“, hat mit einer innovativen Auseinandersetzung mit Bewegung und Inklusion Premiere gefeiert. Die Produktion verbindet Rollschuhe, Rollstühle und athletische Energie, um das Thema Geschwindigkeit im modernen Leben zu erkunden. Noch bevor der Vorhang sich hebt, hören die Zuschauerinnen und Zuschauer die eigenen Gedanken der Darstellerinnen und Darsteller über das unerbittliche Tempo der heutigen Welt.
Die Inszenierung entstand aus einem Tanzkurs namens „Rolling Good Times“, geleitet von der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn. Während sechs Monaten Proben experimentierte das Ensemble mit Ideen und formte daraus die finale Aufführung. Die Hälfte der Tänzerinnen und Tänzer gleitet auf Rollschuhen dahin, die andere Hälfte performt im Rollstuhl – ein dynamischer Kontrast entsteht.
Die Show wechselt zwischen ruhigen und hochenergetischen Momenten und erinnert damit an ein abwechslungsreiches Varieté. Innovative Hebefiguren zeigen Rollschuhläuferinnen und -läufer, die auf Rollstühlen balancieren – ein beeindruckendes visuelles Element. Sportliche Einflüsse wie Eishockey und Cheerleading fließen in die Choreografie ein und unterstreichen das Thema Bewegung und Geschwindigkeit.
Jonah Onnen, einer der Tänzer, hofft, dass das Publikum mit einem Gefühl von Freude und weniger Vorurteilen nach Hause geht. Die Aufführung stellt Erwartungen infrage, indem sie die Fähigkeiten von Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderungen zeigt.
„Wheelie Show“ vereint Tempo, Können und Inklusion in einer einzigen Darstellung. Die Mischung aus Rollschuhen, Rollstühlen und athletischer Choreografie bietet eine frische Perspektive auf Tanz. Das Publikum erlebt sowohl die körperlichen als auch die emotionalen Facetten des zentralen Themas.






