02 May 2026, 14:31

VoltaVia: Wie elektrische Baumaschinen die Baustelle der Zukunft revolutionieren

Luftaufnahme eines Solarparks mit Panelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

VoltaVia: Wie elektrische Baumaschinen die Baustelle der Zukunft revolutionieren

VoltaVia: Neues Projekt erforscht emissionsfreie Baustellen durch Elektrogeräte

Ein neues Vorhaben untersucht Möglichkeiten, die Emissionen auf Baustellen durch den Umstieg auf elektrische Maschinen zu senken. Unter dem Namen VoltaVia arbeiten Forscher und Branchenexperten zusammen, um saubere Alternativen zu dieselbetriebenen Geräten zu testen. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Elektrifizierung sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bringen könnte.

Die auf zwei Jahre angelegte Kooperation umfasst das Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen sowie den Geräteverleiher Zeppelin Rental. Ziel war es, praxistaugliche Elektrifizierungskonzepte für Baustellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu entwickeln. Mithilfe realer Telematikdaten und Vor-Ort-Messungen erstellte das Team ein Energienachfragemodell, um verschiedene Stromversorgungsoptionen zu bewerten.

Die Studie verglich batteriebetriebene Lösungen mit wasserstoffbasierten Ansätzen. Aktuell wird erwartet, dass batterieelektrische Maschinen den Markt dominieren, während Wasserstoff langfristig eine größere Rolle spielen könnte. Zu den getesteten Versorgungsmethoden gehörten schnelle Straßenrand-Ladestationen und mobile Energiespeichereinheiten.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Elektrifizierung einer 16 Kilometer langen Baustelle bis zu 960 Tonnen CO₂-Emissionen vermeiden könnte. Elektrische Maschinen bieten zudem leiseren Betrieb, einfachere Handhabung und geringeren Wartungsaufwand im Vergleich zu Dieselmodellen. Dennoch bleiben Herausforderungen – etwa höhere Anschaffungskosten und eine noch unzureichende Ladeinfrastruktur.

PEM-Leiter Achim Kampker betonte, dass es bereits zahlreiche elektrische Alternativen zu Dieselgeräten gebe oder diese in Entwicklung seien. Den Wandel bezeichnete er nicht nur als umweltfreundlich, sondern auch als wirtschaftlich sinnvoll für Bauunternehmen.

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Das VoltaVia-Projekt belegt, dass elektrische Baumaschinen erhebliche Emissionsreduktionen bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz ermöglichen. Mit der Batterietechnologie als treibender Kraft liefern die Erkenntnisse eine Roadmap für nachhaltigere Baustellenpraktiken. Der nächste Schritt wird sein, Kosten- und Infrastrukturhürden zu überwinden, um eine flächendeckende Einführung zu ermöglichen.

Quelle