14 April 2026, 06:31

Vier deutsche Regionen kämpfen um Olympische Spiele der Zukunft

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin mit Fenstern, einer Tür, Bäumen und Bannern vor einem bewölkten Himmel.

Vier deutsche Regionen kämpfen um Olympische Spiele der Zukunft

Vier deutsche Regionen bewerben sich nun um die Austragung zukünftiger Olympischer Spiele. München, Berlin, Hamburg und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) offizielle Bewerbungen eingereicht. Die Entscheidung wird die nächste große Sportereignis des Landes prägen, wobei lokale Abstimmungen und Nachhaltigkeitskriterien eine zentrale Rolle im Auswahlverfahren spielen.

Besonders hervorzuheben ist der Rhein-Ruhr-Bewerb durch seinen Fokus auf bestehende Sportstätten. Arenen wie die Yayla Arena in Krefeld könnten dazu beitragen, kostengünstige und umweltfreundliche Spiele zu realisieren. Dieser Ansatz entspricht den Forderungen nach einem nachhaltigeren Olympischen Modell.

Otto Fricke, gebürtig aus Uerdingen und führender FDP-Politiker, steht dem DOSB mittlerweile als Präsident vor. Sein Einfluss könnte die endgültige Entscheidung mitbestimmen, welche Region den Zuschlag erhält. Das Rhein-Ruhr-Konzept umfasst 16 Kommunen, darunter Krefeld als einer der Austragungsorte.

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Die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Gebieten werden im April 2026 ihr Mitspracherecht wahrnehmen. Eine öffentliche Abstimmung entscheidet dann, ob die Rhein-Ruhr-Region ihre Bewerbung offiziell vorantreibt. Bei einer Zustimmung ist das Gelände an der Westparkstraße in Krefeld für die Paralympics im Rollstuhl-Rugby vorgesehen, während andere Olympische Wettbewerbe dort noch nicht bestätigt sind.

Das Ergebnis der Abstimmung im April 2026 wird über die olympische Zukunft der Rhein-Ruhr-Region entscheiden. Bei Erfolg könnte das bestehende Netz an Sportstätten die Kosten und die Umweltbelastung verringern. Die endgültige Wahl des DOSB hängt zudem von der öffentlichen Unterstützung und der Umsetzbarkeit der konkurrierenden Bewerbungen ab.

Quelle