14 April 2026, 10:31

Essen startet 2026 revolutionäres KI-Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, Strommasten, Verkehrsampeln, Schildern, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Essen startet 2026 revolutionäres KI-Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee

Essen testet ab Januar 2026 bahnbrechendes KI-Verkehrssystem COMO

Vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 wird Essen ein innovatives KI-gestütztes Verkehrssystem mit dem Namen COMO erproben. Das Pilotprojekt findet entlang der Ruhrallee statt und zielt darauf ab, die städtische Mobilität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit zu verbessern. Das Vorhaben wird mit Bundesmitteln gefördert und markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung des Essener Verkehrsnetzes.

Im Mittelpunkt des Tests steht eine zentrale Kreuzung, an der die Ruhrallee auf die Westfalenstraße und die Wuppertaler Straße trifft – in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH. Dieser Abschnitt dient als Pilotkorridor für ein adaptives Verkehrsmanagement, das in Echtzeit auf Verspätungen im Öffentlichen Nahverkehr, Baustellen und Luftschadstoffwerte reagiert.

Ein neu errichtetes Verkehrsleitzentrum wird Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen, darunter Bildverarbeitungssysteme, Sensornetzwerke und externe Datenfeeds. Mithilfe von Umweltmesstechnik werden Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Emissionen erfasst, Kameras überwachen den Verkehrsfluss, und LED-Matrix-Anzeigen informieren Autofahrer live über die aktuelle Situation. Intelligente Ampeln, gesteuert durch KI, passen die Schaltzeiten dynamisch an, um Staus zu verringern.

Während der sechswöchigen Testphase kann es zu kleineren Beeinträchtigungen kommen, da die Ingenieure die Software und Parameter optimieren. Die Stadt Essen sichert zu, die Bürger über digitale Visualisierungen, regelmäßige Berichte und die Anbindung an das nationale Mobilitätsdaten-Netzwerk (Mobilithek) auf dem Laufenden zu halten. Datenschutz habe höchste Priorität – eine individuelle Erfassung von Verkehrsteilnehmern finde nicht statt, betont die Stadtverwaltung.

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Nach Abschluss der Testphase wird COMO am 1. März 2026 offiziell in Betrieb genommen und entlang der Ruhrallee vollumfänglich eingesetzt. Das System ist Teil des Programms «Digitalisierung kommunaler Verkehrs-systeme» des Bundesverkehrsministeriums, das innovative Lösungen für den städtischen Verkehr fördert.

COMO soll das Verkehrsmanagement in Essen revolutionieren: durch weniger Wartezeiten, reduzierte Emissionen und mehr Sicherheit auf den Straßen. Langfristig dient das Projekt als Blaupause für KI-gesteuerte urbane Mobilität in ganz Deutschland. Je nach Testergebnissen plant die Stadt, die Technologie auszuweiten.

Quelle