21 March 2026, 10:29

Uni Duisburg-Essen plant radikale Campus-Erweiterung bis 2034 mit 20.000 m² Neubauland

Außenansicht des neuen Colleges der Universität Toronto an Wetmore Hall mit einem Schild vor dem Gebäude, umgeben von grünem Gras, bunten Blumen, hohen Bäumen und einem hellblauen Himmel.

Uni Duisburg-Essen plant radikale Campus-Erweiterung bis 2034 mit 20.000 m² Neubauland

Die Universität Duisburg-Essen steht vor einem umfassenden Modernisierungsprojekt im Rahmen ihrer Initiative Big Picture Essen. Bis 2034 soll der Campus um 20.000 Quadratmeter erweitert werden – das entspricht etwa 15 Prozent seiner aktuellen Fläche – durch Sanierungen und Neubauten. Ziel der Umgestaltung ist ein offeneres, moderneres Umfeld für Studierende, Forschende und die Öffentlichkeit.

Bereits laufen die Arbeiten, um veraltete Hörsäle, Seminarräume und Einzelbüros in flexible, großzügige Arbeitsbereiche umzuwandeln. Zudem hat die Universität benachbartes Gelände erworben, um zusätzliche Forschungsflächen zu schaffen und so den seit Langem bestehenden Platzmangel zu beheben. Zu den geplanten Neubauten zählen ein spezialisiertes Wasserforschungszentrum sowie ein eigenes Lehrgebäude für die Chemie.

Das Projekt geht über den akademischen Bereich hinaus: Geplant sind eine von der Universität betriebene Kita und eine Freiluft-Sportanlage zur Unterstützung von Mitarbeitenden und Studierenden. Zwischen Campus und Essener Innenstadt entsteht eine Übergangszone mit urbanen Gärten, Kulturveranstaltungen und einer Open-Air-Bar. Diese Maßnahmen sollen Lernen, Austausch und Erholung an einem Ort fördern.

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Die vollständige Modernisierung wird voraussichtlich rund zehn Jahre dauern. Die Kosten werden auf einen "soliden mittleren dreistelligen Millionenbetrag" geschätzt. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Campus 30 Prozent mehr Fläche für Lehre und Forschung bieten als heute.

Der neu gestaltete Campus bietet erweiterte Möglichkeiten für Bildung, Forschung und öffentliche Nutzung. Mit neuen Gebäuden, Grünflächen und sozialen Begegnungsstätten erwartet die Universität, dass die Umbauten das tägliche Leben auf dem Campus prägen werden. Die erste Phase der Veränderungen ist bereits angelaufen; die Fertigstellung ist für 2034 vorgesehen.

Quelle