14 April 2026, 20:29

"Turbulence" verwandelt Tegels alte Frachtkantine in einen inklusiven Kulturort

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild mit verstreuten Besitztümern und Rolltreppen im Hintergrund.

"Turbulence" verwandelt Tegels alte Frachtkantine in einen inklusiven Kulturort

Ein neues Kulturzentrum hat am ehemaligen Flughafen Tegel in Berlin eröffnet. Unter dem Namen Turbulence verwandelt es die alte Kantine – die Alte Frachtkantine – in einen inklusiven Ort für Musik, Kunst und Gemeinschaftsveranstaltungen. Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Plans, den stillgelegten Flughafen in ein nachhaltiges Innovationszentrum umzugestalten.

Der Flughafen Tegel (TXL) schloss im November 2020 nach Jahrzehnten des Betriebs seine Tore. Seitdem wird das Gelände als Raum für Kreativität und Nachhaltigkeit neu gedacht. Turbulence, ein Kollektiv mit Fokus auf Barrierefreiheit und Inklusion, hat die ehemalige Mitarbeiterkantine des Flughafens übernommen, um dort Veranstaltungen auszurichten.

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Den Auftakt bildete am 30. September 2022 die erste Veranstaltung LIFTOFF. Auf 3.747 Quadratmetern Freifläche verteilt, bietet sie Live-Musik, DJ-Sets, visuelle Installationen und sogar Tischtennisplatten. Der Eintritt ist frei, allerdings auf 700 Personen pro Event begrenzt.

Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt von Turbulence. Das Gelände bietet stufenlosen Zugang, spezielle Unterstützung für hör- und sehbehinderte Gäste sowie einen Accessibility Point. Diese Maßnahmen entstehen in Zusammenarbeit mit der Initiative Barrierefrei Feiern, die sich für inklusives Nachtleben einsetzt.

Das Kollektiv legt zudem Wert auf ethische Buchungspraktiken: Nur Künstler:innen ohne diskriminierende Vergangenheit werden eingeladen. Aktuelle Infos zu kommenden Veranstaltungen gibt es regelmäßig auf dem Instagram-Profil von Turbulence.

Das Programm wird kontinuierlich weiterentwickelt, weitere Events sind in Planung. Das Projekt belebt nicht nur ein historisches Flughafengebäude neu, sondern setzt auch Maßstäbe für inklusive Kulturorte. Durch freien Eintritt und konsequente Barrierefreiheit bleibt der Ort für alle zugänglich.

Quelle