Ruhrgebiet blüht auf: Wie die IGA 2027 die Region nachhaltig verändert
Norbert ThiesRuhrgebiet blüht auf: Wie die IGA 2027 die Region nachhaltig verändert
Ruhrgebiet bereitet sich auf große Wandlung zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 vor
Vom 23. April bis 17. Oktober 2027 steht das Ruhrgebiet unter dem Motto "Zukunft in Blüte" im Zeichen der IGA 2027. Die Ausstellung erstreckt sich über 53 Städte und präsentiert nachhaltige Projekte, die das Leben in der Region verbessern sollen. Bereits jetzt beginnt im Essener Emscher Park die Umgestaltung – ein wichtiger Schritt auf dem Weg, das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt zu machen.
Offiziell gestartet wurden die Arbeiten am 12. Februar 2026 mit dem Spatenstich für das Essener Projekt "Unser Stadtportal". Die Neugestaltung des Parks, die rund 3,6 Millionen Euro kostet, wird aus den "Richtlinien zur Städtebauförderung 2023" sowie dem "ERDF/JTF-Programm NRW 2021–2027" finanziert. Zu den neuen Angeboten zählen ein eingezäunter Hundeauslauf, ein Fitnessparcours mit Trainingsstationen und eine 4.200 Quadratmeter große Abenteuersportanlage. Diese wird unter anderem eine Kinder-Pumptrack-Strecke, Parkour- und Calisthenics-Bereiche sowie ein Beachvolleyballfeld umfassen.
Auch Familien profitieren von neuen Spielmöglichkeiten wie einem Wippenstamm, Weiden-Spielbüschen, einer Kletterskulptur und zusätzlichen Sitzgelegenheiten. Die Artenvielfalt im Park wird durch ein Sandarium, eine Totholzzone und ein Feuchtbiotop gefördert. Nach der IGA steht zudem die Sanierung des Skateparks an, deren Bauarbeiten 2028 beginnen sollen.
Die IGA 2027 gliedert sich in drei Themenschwerpunkte: "MEIN GARTEN", "UNSERE GÄRTEN" und "ZUKUNFTSGÄRTEN". Jeder Bereich zielt darauf ab, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Innovation im Ruhrgebiet zu stärken.
Die IGA 2027 wird dem Emscher Park und der gesamten Region nachhaltige Veränderungen bringen. Neue Freizeitflächen, gestärkte Biodiversität und zukunftsweisende Projekte werden die Region noch lange über die Ausstellung hinaus prägen. Das Event markiert einen bedeutenden Schritt auf Essens Weg zu einer grüneren, lebenswerteren Industrielandschaft.






