05 April 2026, 08:28

Roland Virkus verlässt überraschend Gladbachs Sportdirektion – doch ein Comeback bleibt möglich

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96 Fahne.

Roland Virkus verlässt überraschend Gladbachs Sportdirektion – doch ein Comeback bleibt möglich

Borussia Mönchengladbach erlebt überraschenden Führungswechsel: Roland Virkus tritt als Sportdirektor zurück – doch ein Comeback in neuer Rolle ist möglich

Nur fünf Spieltage nach Beginn der Bundesliga-Saison 2025/26 hat Borussia Mönchengladbach einen unerwarteten Wechsel an der Spitze vollzogen: Sportdirektor Roland Virkus ist von seinem Amt zurückgetreten. Sein Rückzug, der mit einem deutlichen Leistungseinbruch des Teams und dem Abgang von Cheftrainer Gerardo Seoane einherging, hat Spekulationen über eine mögliche Rückkehr ausgelöst – allerdings in einer völlig anderen Funktion.

Virkus verließ seinen Posten, nachdem Vorstand und Aufsichtsrat des Vereins seinem Antrag auf Freistellung stattgegeben hatten. Seine Begründung war knapp: "Der Verein steht an erster Stelle." Der Start in die neue Saison war holprig verlaufen, doch inzwischen hat sich die Mannschaft mit zwei Siegen in Folge erholt und liegt mit neun Punkten auf Platz 12 der Tabelle.

Sein Vertrag wurde nicht aufgelöst, sondern lediglich ruhend gestellt – eine Tür für eine Rückkehr bleibt damit offen. Insider berichten von laufenden Gesprächen über eine mögliche Rückkehr Virkus' in den Verein, allerdings nicht in einer Führungsposition, sondern möglicherweise im Nachwuchsleistungszentrum. Eine solche Lösung würde die Position von Mirko Sandmöller, dem aktuellen Leiter der Jugendabteilung, nicht gefährden; dieser bleibt weiterhin in seiner Rolle.

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Virkus' Verbindung zu Mönchengladbach reicht bis ins Jahr 1990 zurück, als er als Trainer der U15 begann. Über 18 Jahre prägte er maßgeblich die Jugendförderung des Vereins und brachte bis 2026 mehr als 60 Spieler in die Profimannschaft – fünfmal so viele wie im Durchschnitt vor 1990. Unter seiner Ägide gewann die Jugendabteilung acht nationale Titel, erreichte dreimal ein internationales Finale und zog 2017 ins Viertelfinale der UEFA Youth League ein. Zu den bekanntesten Absolventen zählen Marco Reus, Patrick Herrmann und Jonas Hofmann. Jedes Jahrzehnt brachte dabei sichtbare Fortschritte in der Spielerentwicklung und im Titelgewinn.

Der Verein steht nun vor einer Phase des Umbruchs, während Virkus' Zukunft noch verhandelt wird. Sollte er zurückkehren, würde sein Fokus wahrscheinlich wieder auf der Nachwuchsförderung liegen – dem Bereich, in dem sein Einfluss am größten war. Aktuell hat Mönchengladbach jedoch vorrangig ein Ziel: die Bundesliga-Saison nach einem schwierigen Start zu stabilisieren.

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