Regierungssprecher dementiert Gerüchte über Merz' mögliche Amtsniederlegung
Norbert ThiesRegierungssprecher dementiert Gerüchte über Merz' mögliche Amtsniederlegung
Regierungssprecher Stefan Kornelius hat sich zu den jüngsten Spekulationen über die Position von Bundeskanzler Friedrich Merz geäußert. Mehrere Medienberichte deuten auf interne Parteigespräche hin, in denen ein möglicher Wechsel von Merz zu Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst diskutiert werde.
Kornelius wies die Vorwürfe als „Gerüchte und Spekulationen“ zurück. Auf die Frage, ob Merz und Wüst Kontakt gehabt hätten, ging er nicht ein und erklärte lediglich: „Dazu werde ich mich nicht äußern.“
Die Stimmung des Kanzlers beschrieb er als „sehr positiv und konstruktiv“. Laut Kornelius konzentriere sich Merz weiterhin auf die „Reformagenda“ der Regierung und stehe in regelmäßigem Austausch mit der CDU-Führung sowie dem Parteivorstand.
Der Sprecher betonte zudem die Vertraulichkeit der Gespräche des Kanzlers mit Parteimitgliedern. Er wiederholte, dass die oberste Priorität der Bundesregierung darin bestehe, die politischen Vorhaben voranzutreiben. Offizielle Bestätigungen für einen Führungswechsel gibt es nicht. Kornelius’ Aussagen deuten darauf hin, dass der Kanzler seine Arbeit wie gewohnt fortsetzt. Die CDU hat sich zu den berichteten internen Diskussionen bisher nicht öffentlich geäußert.
