Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme eines Raubverdächtigen
Norbert ThiesFahrer flieht vor der Polizei, um Haftbefehl zu vermeiden - Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme eines Raubverdächtigen
Ein 33-jähriger Mann, der wegen schweren Raubs gesucht wurde, führte die Polizei in den frühen Morgenstunden auf eine rasante Verfolgungsjagd durch Wuppertal. Die Flucht endete, nachdem Beamte den Gesuchten in der Wohnung eines Angehörigen aufspürten und festnahmen. Er bleibt bis zu seiner Verlegung in eine Justizvollzugsanstalt noch heute in Gewahrsam.
Der Vorfall begann, als die Polizei versuchte, den Verdächtigen wegen eines bestehenden Haftbefehls anzuhalten. Statt zu kooperieren, gab der Mann jedoch Gas und löste damit eine Verfolgungsjagd durch die Stadt aus. Während der Flucht streifte sein Fahrzeug einen anderen Wagen, wobei ein 41-jähriger Fahrer verletzt wurde.
Die Beamten verloren den flüchtigen PKW zeitweise aus den Augen, entdeckten ihn später aber verlassen in der Nähe. Über familiäre Kontakte konnten sie den Mann schließlich in einer Wohnung ausfindig machen und nahmen ihn ohne weiteren Widerstand fest.
Nach deutschem Verfahren werden Verdächtige wie dieser in der Regel innerhalb weniger Stunden nach der Festnahme einem Richter vorgeführt. Sobald die Untersuchungshaft bestätigt ist, erfolgt die Verlegung in eine Justizvollzugsanstalt meist noch am selben Tag.
Der verletzte Fahrer wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen medizinisch versorgt. Dem Verdächtigen drohen nun offizielle Anklagen; sein Fall geht in die Hände der Justiz über. Mit seiner Verlegung in die Justizvollzugsanstalt soll das erste juristische Verfahren noch heute Abend abgeschlossen werden.






