Rasante Flucht auf der A30: Motorradfahrer unter Drogen entkommt zunächst der Polizei
Norbert ThiesRasante Flucht auf der A30: Motorradfahrer unter Drogen entkommt zunächst der Polizei
Ein Motorradfahrer flüchtete am Sonntagmittag vor einer Polizeikontrolle auf der A30 bei Melle. Der Vorfall ereignete sich gegen 14:15 Uhr, als Beamte den Fahrer anhalten wollten. Dieser umging die Kontrolle und führte die Polizei auf eine Verfolgungsjagd über mehrere Streckenabschnitte.
Der 28-jährige Fahrer aus Osnabrück steuerte zunächst in Richtung Niederlande. Anschließend nahm er die Ausfahrt Gesmolder Straße in Richtung des Autobahnkreuzes Gesmold, bevor er wieder auf die A30 in Richtung Hannover auffuhr. Schließlich verließ er die Autobahn an der Ausfahrt Melle-Ost und konnte in der Nähe der Justus-Möser-Straße und des Altenmeller Rings gestoppt werden.
Während der Verfolgung beging der Mann mehrere Verkehrsverstöße, darunter rücksichtsloses Überholen und gefährliche Spurwechsel, die andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr brachten. Später stellte sich heraus, dass das Motorrad nicht zugelassen war und ein gefälschtes Kennzeichen trug. Zudem verfügte der Fahrer über keinen gültigen Führerschein.
Ein Drogentest bestätigte, dass er unter dem Einfluss von THC und Kokain stand. Die Polizei beschlagnahmte das Motorrad im Rahmen der Ermittlungen.
Die Polizei Melle ruft nun Autofahrer, die durch den Vorfall gefährdet wurden, auf, sich zu melden. Zeugen oder Betroffene können sich unter der Telefonnummer +49 5422 92260 an die Behörden wenden. Dem Fahrer drohen aufgrund seines Verhaltens weitere rechtliche Konsequenzen.
