Polizei schlägt Alarm: Immer mehr Opfer von Online-Investitionsbetrug mit Kryptowährungen
Klaus-Günter SölzerPolizei schlägt Alarm: Immer mehr Opfer von Online-Investitionsbetrug mit Kryptowährungen
Polizei warnt vor Zunahme von Online-Investitionsbetrug mit falschen Versprechungen
Die Polizei hat vor einer steigenden Zahl von Online-Betrugsfällen im Zusammenhang mit gefälschten Anlageangeboten gewarnt, die ahnungslose Opfer ins Visier nehmen. Betrüger locken mit Werbeanzeigen in sozialen Medien in betrügerische Schemen – insbesondere im Bereich Kryptowährungen. Zwei Frauen aus dem Kreis Paderborn sind kürzlich auf diese täuschenden Plattformen hereingefallen und haben dabei Geld verloren.
Die Masche beginnt mit auffälligen Anzeigen, die ungewöhnlich hohe Renditen versprechen. Den Opfern wird oft eine scheinbar vertrauenswürdige Kontaktperson zugewiesen, die Misstrauen so lange hinauszögert, bis das Geld verschwunden ist.
Eine 62-jährige Frau überwies einen niedrigen dreistelligen Betrag, da sie glaubte, eine sichere Altersvorsorge zu ergreifen. Als sie versuchte, ihre vermeintlichen Gewinne abzuziehen, war ihr Konto gesperrt – die Erkenntnis, betrogen worden zu sein, kam zu spät. Später überredete sie ein Mann, der sich als Leiter der Gewinnabteilung ausgab, einen deutlich höheren vierstelligen Betrag einzuzahlen, um noch höhere Auszahlungen zu erhalten.
In einem weiteren Fall schickte eine 38-jährige Frau einen beträchtlichen fünfstelligen Betrag, nachdem sie scheinbar professionelle Anlageberatung erhalten hatte. Wie das erste Opfer konnte auch sie weder auf ihre Gelder zugreifen noch ihre ursprüngliche Einzahlung zurückerhalten.
Die Polizei betont, dass diese betrügerischen Plattformen oft spurlos verschwinden, sobald Zahlungen getätigt wurden. Die Täter nutzen gefälschte Profile und überzeugende Taktiken, um Vertrauen aufzubauen, bevor sie mit dem Geld fliehen.
Die Behörden raten der Bevölkerung dringend, Anlageangebote vor Geldtransfers sorgfältig zu prüfen. Persönliche Daten sollten nicht preisgegeben und keine Überweisungen auf unbekannte Konten getätigt werden. Wer Betrug vermutet, wird aufgefordert, dies umgehend zu melden, um weitere Verluste zu verhindern.






