17 June 2026, 16:14

Photovoltaik-Ausbau in Deutschland 2025: Warum die Zahlen rückläufig sind

Gemischte Halbjahresergebnisse in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg

Photovoltaik-Ausbau in Deutschland 2025: Warum die Zahlen rückläufig sind

Wachstum der Photovoltaik-Kapazität in Deutschland im ersten Halbjahr 2025 gebremst

Im ersten Halbjahr 2025 hat sich das Wachstum der Photovoltaik-Leistung in Deutschland verlangsamt. Der bundesweite Zubau belief sich auf etwa 7.347 Megawatt – ein Rückgang um 11,5 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024. Die regionalen Daten zeigen dabei unterschiedliche Entwicklungen in den größten Bundesländern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Baden-Württemberg verzeichnete einen Rückgang um 9,5 Prozent bei der neu installierten Photovoltaik-Leistung und schnitt damit etwas besser ab als der Bundestrend. Laut eigenen Netzdaten kamen 988 Megawatt hinzu, eine andere Erhebung nennt hingegen 1.039 Megawatt. Spitzenreiter im Land war der Landkreis Biberach mit 127 Megawatt, vor allem dank einer 80-Megawatt-Freiflächenanlage in Langenenslingen.

In Nordrhein-Westfalen ging das Wachstum um 20 Prozent zurück, der Zubau lag bei 940 Megawatt. Der Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik betrug hier nur 12 Prozent – deutlich weniger als in Bayern (57 Prozent) oder im Bundesschnitt (41 Prozent). Dennoch belegte Nordrhein-Westfalen bundesweit Platz drei bei der neu installierten Gesamtkapazität.

Bayern blieb mit einem Zubau von rund 1.940 Megawatt und einem minimalen Rückgang von nur 2 Prozent im Vorjahresvergleich führend. Bundesweit hatte die Bundesnetzagentur für das erste Halbjahr 2024 einen Kapazitätszuwachs von etwa 7.550 Megawatt gemeldet, der bis August desselben Jahres auf rund 8.300 Megawatt stieg.

Zusammenfassend zeigte sich im ersten Halbjahr 2025 in den meisten Regionen ein gedämpftes Photovoltaik-Wachstum. Während Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen deutliche Einbrüche hinnehmen mussten, blieb Bayern nahezu stabil. Insgesamt sank der bundesweite Zubau im Vergleich zum Anfang 2024 um 11,5 Prozent.

Quelle