27 March 2026, 18:31

Oktoberfest zwischen Glanz und Schatten: Exklusive Frauenfeste und anhaltende Belästigungsvorwürfe

Eine große Gruppe von Menschen sitzt an Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit Taschen und Gegenständen auf den Tischen und festlicher Dekoration im Hintergrund.

Oktoberfest zwischen Glanz und Schatten: Exklusive Frauenfeste und anhaltende Belästigungsvorwürfe

Oktoberfest erlebte in diesem Jahr wieder einige medienwirksame Höhepunkte – darunter zwei exklusive Frauenveranstaltungen, die für Aufsehen sorgten. Die Barbie-Wiesn und die Madlwiesn brachten prominente Gäste, stilvolle Outfits und ausgelassene Feiern zusammen. Doch neben dem Glanz der Events machten erneut Berichte über unerwünschte Annäherungsversuche von Männern deutlich, dass das Problem des Fehlverhaltens auf dem Fest weiterhin besteht.

Am 23. September veranstaltete Mattel die Barbie-Wiesn in der Käfers Wiesn-Schänke. Zu den Gästen zählten das Model Monica Ivancan, die taff-Moderatorin Neda Peemüller und die Germany's Next Topmodel-Teilnehmerin Darya Strelnikova, die mit Lederhose, pinkfarbenem Mieder und XXL-Puffärmeln auffiel. Die VIP-Gäste genossen Champagner und Häppchen, während Oliver Rauh einer der wenigen anwesenden Männer war.

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Nur zwei Tage später organisierten Hell and Karrer die Madlwiesn im Schützenfestzelt. Unter den Teilnehmerinnen waren die Schauspielerin Ursula Karven, die Influencerin Cheyenne Ochsenknecht und das Model Betty Taube. Vor der Veranstaltung trafen sich die Prominenten im Bayerischen Hof für das traditionelle Wiesn-Styling.

Trotz der festlichen Stimmung sprach Cathy Hummels das anhaltende Problem an, dass Männer auf dem Oktoberfest oft zu aufdringlich seien. Viele Frauen berichten von täglichen Begegnungen mit betrunkenen und belästigenden Besuchern, was die Feierlaune trübt.

Die Barbie-Wiesn und die Madlwiesn zeigten zwar Glanz und Exklusivität, bei denen bekannte Persönlichkeiten thematische Partys feierten. Doch der Ruf des Festes als Ort unerwünschter Avancen bleibt ein Dilemma. Veranstalter und Besucher müssen weiterhin den Spagat zwischen Tradition und Sicherheit meistern.

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