NRW kämpft mit neuem Förderprogramm gegen Fachkräftemangel in Kitas
Raymund LindauNRW kämpft mit neuem Förderprogramm gegen Fachkräftemangel in Kitas
Nordrhein-Westfalen startet neues Förderprogramm gegen Personalmangel in Kitas
Nordrhein-Westfalen hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, um dem Fachkräftemangel in Kindertageseinrichtungen entgegenzuwirken. Die Initiative unterstützt Quereinsteiger, indem sie die Kosten für eine berufsbegleitende Teilzeitausbildung übernimmt. Eine der Bewerberinnen ist Heidi Borda, eine ehemalige Biologieprofessorin aus Peru, die sich nun um eine Stelle in der AWO-Kita Sonnenblume in Alfter bewirbt.
Das vom Land geförderte Pilotprojekt zielt darauf ab, mehr qualifizierte Kräfte für die frühkindliche Bildung zu gewinnen. Es bietet finanzielle Unterstützung für eine teilzeitliche pädagogische Ausbildung an, sodass die Teilnehmer während der Qualifizierung weiter arbeiten und Geld verdienen können. Das Programm steht Menschen mit unterschiedlichen Werdegängen offen – auch solchen ohne akademischen Abschluss.
In der AWO-Kita Sonnenblume in Alfter begrüßt Einrichtungsleiterin Sandra Lütz besonders Bewerber mit naturwissenschaftlichem Hintergrund. Dazu gehört auch Heidi Borda, die zuvor in Peru Biologie unterrichtet hat. Sie möchte ihre Leidenschaft für Natur und Biologie nun an die Kinder in ihrer Obhut weitergeben.
Während eines Besuchs in der Kita wurde das Programm vorgestellt. Vertreter der Landesregierung verfolgten, wie Quereinsteiger wie Borda helfen könnten, dringend benötigtes Personal zu gewinnen. Noch ist nicht bekannt, wie viele Einrichtungen sich bisher beteiligt haben.
Das Förderprogramm ebnet Fachkräften wie Borda den Weg in den Erziehungsberuf. Durch die Übernahme der Ausbildungskosten fallen finanzielle Hürden für Quereinsteiger weg. Die Initiative könnte so den Personalengpässen in Kitas der gesamten Region entgegenwirken.






