17 June 2026, 19:19

Neue Bauschutt-Regeln in der Stadt: Was Anwohner jetzt beachten müssen

Veränderungen in der Entsorgung von Bauabfällen auf dem Annahmehof des städtischen Depots

Neue Bauschutt-Regeln in der Stadt: Was Anwohner jetzt beachten müssen

Die Stadt hat ihre Vorschriften für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen aktualisiert. Anwohner müssen sich am Standort Hansastraße nun an strengere Mengenbegrenzungen halten, während größere Mengen gegen Gebühr auf der Deponie im Stadtteil Immigrath abgeliefert werden können.

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Am Wertstoffhof Hansastraße dürfen Anwohner künftig pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt anliefern. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel. Die Gebühr pro Anlieferung bleibt bei 8,00 Euro.

Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen wurden am Standort bereits bisher nicht angenommen. Neu hinzugekommen sind nun auch Gipskartonplatten und Gasbetonsteine, die ebenfalls nicht mehr entsorgt werden dürfen.

Für größere Mengen erhebt die Deponie Immigrath eine Gebühr von 5,00 Euro pro Kofferraumladung. Auch private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Entgelt an. Die Stadt rät Anwohnern mit größeren Abfallmengen, direkt auf diese alternativen Entsorgungsmöglichkeiten auszuweichen.

Die Änderungen spiegeln steigende Entsorgungskosten wider und sollen die Abfallbewirtschaftung effizienter gestalten. Anwohner müssen ihre Besuche am Wertstoffhof Hansastraße nun sorgfältiger planen oder für überschüssige Mengen auf andere zugelassene Anbieter ausweichen. Die neuen Regelungen gelten ab sofort am Standort Hansastraße.

Quelle