04 April 2026, 16:31

Mönchengladbach testet Katastrophenschutzplan mit Großübung und 500 Notfallplätzen

Feuerwehrleute in Uniform stehen in einem Raum mit einer Tür auf der rechten Seite und Rohren im Hintergrund während einer Übung.

Mönchengladbach testet Katastrophenschutzplan mit Großübung und 500 Notfallplätzen

Großübung in Mönchengladbach testet Katastrophenschutzplan "BHP 500 NRW"

In Mönchengladbach findet demnächst eine Großübung statt, um den Katastrophenschutzplan "BHP 500 NRW" des Landes Nordrhein-Westfalen zu testen. Dabei kommen ein ehrenamtliches Einsatzteam sowie ein Konvoi zum Einsatz, der zu einem festgelegten Übungsgelände ausrückt. Die lokalen Behörden haben umfassende Vorbereitungen getroffen, um einen reibungslosen Ablauf der Übung zu gewährleisten.

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Der Einsatz beginnt an der Straße Am Borussiapark, wo sich der Konvoi sammelt, bevor er zum Übungsort aufbricht. Die Fahrzeuge werden auf der linken Seite blaue Flaggen führen, das letzte Fahrzeug zusätzlich eine grüne Flagge. Alle Einsatzwagen schalten zudem blaue Blaulicht ein. Autofahrer müssen mit kurzen Verzögerungen rechnen, während der Konvoi durch das Gebiet fährt.

Im Mittelpunkt der Übung stehen die Organisation der Einsatzkräfte und die Erprobung ihrer Zusammenarbeit. Das Mönchengladbacher Notfallteam setzt sich aus Freiwilligen der vier großen Hilfsorganisationen zusammen. Ihre Aufgabe umfasst die Einrichtung einer Notversorgung und Unterkunft für bis zu 500 Menschen – entsprechend den Vorgaben des "BHP 500 NRW"-Plans.

Sechs Schulstandorte in der Stadt, darunter das Neuwerk Schulzentrum, wurden als mögliche Notunterkünfte ausgewiesen. Das Neuwerk-Zentrum ist bereits mit wichtigen Hilfsgütern für die Übung ausgestattet worden.

Ziel der Großübung ist es, die Effizienz des "BHP 500 NRW"-Plans unter realistischen Bedingungen zu überprüfen. Lokale Einsatzkräfte und Helfer bewerten dabei ihre Bereitschaft, im Krisenfall Unterkunft und Versorgung sicherzustellen. Mit geringfügigen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, doch die Übung wird dazu beitragen, die Katastrophenhilfe in der Region zu stärken.

Quelle