26 June 2026, 04:19

Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit 590 Arbeitsplätzen

Neues Busbetriebszentrum, Zulassungsstelle und Führerscheinstelle ziehen um: Rheinstraße-Industriegelände wird umgestaltet

Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit 590 Arbeitsplätzen

Mönchengladbach will das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum verwandeln. Der Planungs-, Bau- und Stadtentwicklungsausschuss der Stadt hat kürzlich über den Beschluss beraten, das Bebauungsplanverfahren für dieses Vorhaben einzuleiten. Es handelt sich dabei um einen Teil der städtischen Strategie zur Förderung eines nachhaltigen Industriewachstums.

Das unter dem Namen „GE Rheinstraße“ geführte Verfahren soll die rechtliche Grundlage für die Neugestaltung des Gebiets schaffen. Das betroffene Areal liegt zwischen der Rheinstraße, der Schwalmstraße, der Hofstraße und der August-Monforts-Straße, direkt neben dem bestehenden Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sich ausweiten und seine Zukunft in der Stadt langfristig sichern zu können.

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Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne. Durch diesen Umzug werden Flächen für neue Gewerbeprojekte frei. Mit der Entwicklung sollen rund 390 Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 weitere geschaffen werden.

Die Planung sieht zudem einen grünen Freiraumkorridor vor, der sich von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt erstreckt. Diese Grünflächen sollen bei Starkregen die Belastung des Kanalsystems verringern und den Hochwasserschutz verbessern.

Das Projekt steht im Einklang mit dem „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzept“ Mönchengladbachs sowie der „Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen“ der Stadt. Das Bebauungsplanverfahren markiert den ersten offiziellen Schritt zur Umgestaltung des Gebiets. Nach seiner Fertigstellung wird das Vorhaben das Wirtschaftswachstum fördern und die städtische Infrastruktur stärken.

Quelle