Märkischer Kreis stockt Polizei auf: Sechs Beamte für mehr Verkehrssicherheit
Raymund LindauMärkischer Kreis stockt Polizei auf: Sechs Beamte für mehr Verkehrssicherheit
Die Polizei des Märkischen Kreises wird sechs zusätzliche Beamte behalten, um den wachsenden Anforderungen im Verkehrsbereich gerecht zu werden. Die neuen Stellen folgen auf die Wiedereröffnung der Rahmedetal-Brücke und sind Teil einer offiziellen Aufstockung des Personals. Mit dem Schritt soll die Verkehrssicherheit verbessert werden – besonders vor dem Hintergrund bevorstehender großer Sperrungen im kommenden Jahr.
Am 1. September 2023 hatte das Innenministerium zusätzliche Polizeistellen für Lüdenscheid genehmigt. Die Entscheidung war eine Reaktion auf den gestiegenen Einsatzbedarf und das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Region. Seitdem sind sechs Beamte speziell für die Verkehrsüberwachung im Einsatz.
Der Kreis steht weiterhin vor erheblichen verkehrstechnischen Herausforderungen. Für 2025 sind acht Vollsperrungen wichtiger Abschnitte geplant. Umgeleiteter Autobahnverkehr hat bereits jetzt Nebenstrecken stark belastet, sodass viele Straßen in schlechtem Zustand sind. Verärgerte Autofahrer neigen aufgrund von Verzögerungen zu illegalen Abkürzungen oder Rasen – was die Sicherheit zusätzlich gefährdet.
Die Wiedereröffnung der Rahmedetal-Brücke hat zwar teilweise für Entlastung gesorgt, gleichzeitig aber auch die Verkehrsströme verändert. Die Behörden rechnen nun mit einem höheren Kontrollbedarf, um rücksichtsloses Fahren zu unterbinden und besonders gefährdete Straßenabschnitte zu schützen.
Die sechs zusätzlichen Beamten werden sich vorrangig der Verkehrsregelung widmen, während sich der Kreis auf weitere Einschränkungen vorbereitet. Ihr Einsatz soll die Risiken durch beschädigte Straßen und ungeduldige Fahrer verringern. Die Maßnahmen basieren auf offiziellen Genehmigungen, gelten jedoch ausschließlich für den Märkischen Kreis.






