Leverkusen rettet 2:2 gegen Kopenhagen – Grimaldo glänzt als Standard-Spezialist und neuer Kapitän
Raymund LindauLeverkusen rettet 2:2 gegen Kopenhagen – Grimaldo glänzt als Standard-Spezialist und neuer Kapitän
Bayer Leverkusen sicherte sich ein 2-2-Unentschieden gegen den FC Kopenhagen in der Champions League. Ein Standardtor von Alejandro Grimaldo und ein Eigentor der Gegner halfen der Mannschaft, den Punkt zu retten. Trainer Kasper Hjulmand äußerte sich im Anschluss an die Partie über seine taktischen Anpassungen während des Spiels.
Hjulmand nahm zweimal zwei Doppelwechsel vor und änderte dabei Leverkusens Formation von einem 3-4-3 zu einem 4-2-3-1-System. Er gab zu, dass die Mannschaft diese Aufstellung vor dem Spiel nicht trainiert hatte.
Der Trainer lobte Grimaldos Fähigkeiten bei Standardsituationen und verglich sie mit denen von Christian Eriksen. Grimaldo hatte zudem Leverkusens erstes Tor nach einem ruhenden Ball erzielt.
Für das kommende Spiel gegen Borussia Mönchengladbach werden Robert Andrich und Exequiel Fernandez gesperrt fehlen. In Andrichs Abwesenheit wird Grimaldo die Mannschaft als Kapitän anführen. Hjulmand nannte Malik Tillman, Axel Tape und Lucas Vázquez als mögliche Kandidaten, um die fehlenden Mittelfeldspieler zu ersetzen.
Da Exequiel Palacios verletzt ausfällt, bleibt García der einzige verfügbare zentrale Mittelfeldspieler. Hjulmand deutete an, dass die Kapitänsbinde künftig unter den Spielern rotieren könnte, da er an eine geteilte Führungsrolle glaubt.
Das Remis hält Leverkusens Champions-League-Kampagne auf Kurs. Mit dem Ausfall wichtiger Spieler werden die taktische Flexibilität und Grimaldos Führungsqualitäten weiter auf die Probe gestellt. Die Mannschaft bereitet sich nun auf die nächste Herausforderung ohne zwei gesperrte Stammspieler vor.






