17 April 2026, 12:33

Ladenetz für E-Autos wächst langsamer – nur noch 16.500 neue Säulen 2025

Ladestation für Elektroautos in Japan mit Autos, Verkehrskegeln, einer Person, einem Schuppen, Mästen, Lichtern, Schildern, Bäumen, Pflanzen und einem Himmel im Hintergrund.

Ladenetz für E-Autos wächst langsamer – nur noch 16.500 neue Säulen 2025

Deutschlands öffentliches Ladenetz für Elektroautos wächst weiter – doch das Tempo lässt nach

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Zum 1. Oktober 2025 verfügt Deutschland über 179.938 öffentliche Ladesäulen. Doch im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Ausbaugeschwindigkeit spürbar verlangsamt.

Die aktuellen Zahlen zeigen ein uneinheitliches Bild bei den verschiedenen Ladearten: Während die Zahl der öffentlichen Wechselstrom-Ladestationen (AC) um 11 Prozent auf 135.691 stieg, verzeichneten Gleichstrom-Schnellladesäulen (DC) einen deutlichen Anstieg um 34 Prozent – insgesamt sind es nun 44.247. Davon bieten 8.955 eine Ladeleistung von mindestens 150 kW und ermöglichen so besonders schnelles Aufladen.

Nordrhein-Westfalen führte die Expansion an und baute die meisten neuen Ladepunkte aus, sodass die Gesamtzahl dort nun bei 35.286 liegt. Typ-2- und CCS-Stecker bleiben die gängigsten Standards, während die Zahl der CHAdeMO-Lader weiter zurückging.

Trotz des Zuwachses hat der Ausbau insgesamt an Fahrt verloren. Bis Anfang Oktober 2025 wurden nur etwa 16.500 neue Stationen registriert – deutlich weniger als die 41.000, die 2023 hinzukamen. Die gebremste Dynamik deutet auf Herausforderungen hin, das bisherige Expansionstempo zu halten.

Mit fast 180.000 öffentlichen Ladepunkten ist das Netz zwar gewachsen, doch die schwächere Ausbauquote wirft Fragen auf, ob Deutschland den steigenden Bedarf an Ladeinfrastruktur für Elektroautos künftig decken kann. Der Rückgang der CHAdeMO-Lader und die Dominanz von Typ-2- und CCS-Steckern spiegeln dabei den Wandel der Branchenstandards wider.

Quelle