KI-gesteuertes Verkehrssystem soll Staus und Emissionen in der Stadt reduzieren
Klaus-Günter SölzerKI-gesteuertes Verkehrssystem soll Staus und Emissionen in der Stadt reduzieren
Neues digitales Verkehrssystem kommt im Rahmen des COMO-Projekts in die Stadt
Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr wird bis Ende 2025 ein modernes Verkehrskonzept eingeführt. Die Pläne werden auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 22. Oktober, vorgestellt.
Das COMO-Projekt zielt auf die Entwicklung eines KI-gestützten Systems ab, das den innerstädtischen Verkehr in Echtzeit überwacht und steuert. Damit sollen Stickstoffemissionen reduziert, Staus vermindert und der Öffentliche Nahverkehr attraktiver werden. Die Initiative ist Teil des Förderprogramms des Ministeriums zur Digitalisierung kommunaler Verkehrsnetze.
Bereits jetzt sind acht moderne Verkehrsinformationsanzeigen in der Stadt installiert worden. Diese werden am Mittwoch, dem 8. Oktober, zwischen 10:00 und 14:30 Uhr getestet und in Betrieb genommen. Die Anzeigen sind ein zentraler Bestandteil des Systems, das Live-Daten erfasst und den Verkehrsfluss dynamisch anpasst.
Auf der anstehenden Pressekonferenz erläutern die Verantwortlichen, wie das System Verkehrsströme erfasst und analysiert. Zudem wird dargestellt, wie KI dabei hilft, Routen zu optimieren, die Umweltbelastung zu verringern und die Reisezeiten für die Bürger zu verkürzen.
Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2025 geplant. Sobald das System voll funktionsfähig ist, wird es Echtzeit-Updates liefern und Ampelschaltungen so anpassen, dass Wartezeiten reduziert werden. Die Stadt erwartet dadurch flüssigere Verkehrsabläufe, sauberere Luft und eine bessere Vernetzung des Öffentlichen Nahverkehrs.






