18 March 2026, 04:28

Hürth baut Kita-Plätze massiv aus – bis 2029 soll die Versorgung steigen

Eine Gruppe von Kindern sitzt in Stühlen in einem Raum mit Bücherregalen, ein Teddybär links, eine Blumenvase auf einem Tisch und gerahmte Gegenstände an der Wand, mit Text unten lesend "Adaptierter Flur Murray Bridge Kindergarten"

Hürth baut Kita-Plätze massiv aus – bis 2029 soll die Versorgung steigen

Hürth weist seit Einführung des Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung im Jahr 2013 eine starke Bilanz in der Bereitstellung von Betreuungsplätzen auf. Derzeit können alle Anmeldungen bedient werden – Engpässe gibt es laut Angaben nicht. Mit neuen Plänen soll das Angebot in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

Für das Kindergartenjahr 2025/26 stellt die Stadt insgesamt 795 Betreuungsplätze bereit. Davon entfallen 641 auf Kitas, während 154 Plätze in der Kindertagespflege angeboten werden. Besonders bei den jüngeren Kindern zeigt sich Hürth gut aufgestellt: 69 Prozent der Ein- bis Dreijährigen erhalten einen Betreuungsplatz.

Bis zum Kindergartenjahr 2028/29 rechnet die Stadt damit, die Versorgungsquote für Drei- bis Sechsjährige auf etwa 113 Prozent zu steigern. Sollte eine neue Kita realisiert werden, könnte dieser Wert sogar auf 116 Prozent klettern. Konkrete Details zu geplanten Projekten – wie etwa einem möglichen Kindergarten auf dem Gelände des ehemaligen Hermülheimer Marschierplatzes – bleiben jedoch ohne Zugang zu den aktuellen städtischen Unterlagen vorerst unbestätigt.

Dass Hürth seit 2013 durchgehend alle Betreuungswünsche erfüllen kann, unterstreicht das Engagement der Stadt für frühkindliche Bildung. Aktuell gibt es keine Versorgungslücken, sodass Familien verlässlich auf die Angebote zurückgreifen können.

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Das Betreuungssystem in Hürth läuft weiterhin ohne Engpässe und versorgt jedes Jahr Hunderte Kinder. Durch die geplanten Erweiterungen sollen die Versorgungsquoten bis Ende der 2020er-Jahre weiter steigen. Im Fokus bleibt die Sicherung und der Ausbau des Zugangs zu frühkindlicher Bildung für alle anspruchsberechtigten Familien.

Quelle