Henkel und Dow senken gemeinsam CO₂-Emissionen in der Klebstoffherstellung
Klaus-Günter SölzerHenkel und Dow senken gemeinsam CO₂-Emissionen in der Klebstoffherstellung
Henkel und Dow kooperieren, um CO₂-Emissionen in der Klebstoffproduktion zu senken
Die Partnerschaft konzentriert sich auf den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe und sauberer Energie. Erste Ergebnisse zeigen Fortschritte bei der Verringerung der Umweltbelastung bestimmter Schmelzklebstoffe.
Im Mai kündigte Henkel an, die CLIMA-Harze von Synthomer in seine TECHNOMELT-Produktpalette zu integrieren. Allein dieser Schritt reduziert die CO₂-Emissionen um mindestens 20 %. Das Unternehmen strebt zudem an, seine Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 % und bis 2045 um 90 % zu senken.
Die Zusammenarbeit mit Dow umfasst die Herstellung von Klebstoffen auf Basis kohlenstoffarmer Rohstoffe und erneuerbarer Elektrizität. Diese Maßnahmen haben bereits die Emissionsbilanz ausgewählter Technologien verbessert. Henkels biobasierter Schmelzklebstoff wurde sogar als Finalist in der Kategorie Commercialized E-Commerce der Sustainability Awards nominiert.
Parallel arbeitet Dow mit Candiani zusammen, um hochwertige Cremegläser aus dem Ionomer SURLYN PC 2000 REN herzustellen – einem Material, das aus gebrauchtem Speiseöl gewonnen wird und damit die Nachhaltigkeitsbemühungen weiter vorantreibt. Beide Unternehmen werden ihre Fortschritte im Rahmen eines gemeinsamen Transformation Talk auf der K 2025 in Düsseldorf präsentieren.
Die Kooperation zwischen Henkel und Dow zeigt bereits messbare Erfolge bei der Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks. Durch die Kombination erneuerbarer Materialien, sauberer Energie und innovativer Prozesse wollen die Unternehmen neue Maßstäbe in der nachhaltigen Produktion setzen. Ihre gemeinsamen Fortschritte werden auf der anstehenden K 2025 vorgestellt.






