Hamm plant neues Wohngebiet am Bahnhof Westtünnen mit Bürgerbeteiligung und kommunalen Vorteilen
Klaus-Günter SölzerHamm plant neues Wohngebiet am Bahnhof Westtünnen mit Bürgerbeteiligung und kommunalen Vorteilen
Die Stadt Hamm hat mit NRW.URBAN eine Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet, um das Gebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen in neue Wohnbauflächen umzuwandeln. Das Projekt zielt darauf ab, Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Bürgerbeteiligung sowie finanzielle Vorteile für die Kommune zu sichern. Bürgermeister Marc Herter betonte die Bedeutung, den Bewohnern Hamms Bauland zur Verfügung zu stellen.
Laut Vertrag übernimmt NRW.URBAN die Voruntersuchungen für das Gelände, darunter Bodenbewertungen und Bedarfsanalysen, die als Grundlage für die weitere Planung dienen. Die Stadt behält dabei während des gesamten Prozesses die volle Entscheidungshoheit über alle Planungsphasen.
Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt über ein Darlehen der NRW.BANK, das über ein Treuhandkonto abgewickelt wird. Die Erlöse aus dem späteren Verkauf der Grundstücke fließen zurück in den Haushalt der Stadt Hamm und ermöglichen so weitere Investitionen. Das Vorgehen orientiert sich am Modell der „Kooperativen Baulandentwicklung“, das sich bereits in Städten wie Hattingen, Wickede und Bochum bewährt hat.
Eigentümerinnen, Eigentümer und weitere Beteiligte werden in Beteiligungsverfahren einbezogen, um die Ausrichtung des Projekts mitzugestalten. Ziel ist es, die Entwicklungsbedürfnisse mit den Interessen der Bevölkerung in Einklang zu bringen und sicherzustellen, dass das Wachstum des Gebiets den lokalen Prioritäten entspricht.
Die Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt in den Plänen Hamms, das Wohnraumangebot in der Nähe des Bahnhofs Westtünnen auszubauen. Während NRW.URBAN die vorbereitenden Untersuchungen durchführt, behält die Stadt die Aufsicht – ein strukturierter Weg für die Entwicklung. Die Erträge aus den Grundstücksverkäufen fließen direkt in kommunale Verbesserungsmaßnahmen und stärken so die langfristige Investitionsstrategie der Stadt.






