09 May 2026, 16:27

Hamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"

Eine große Gruppe von Menschen auf einer internationalen Fachmesse mit Ständen, Bannern, Tischen, Stühlen und Ballons in einem Raum mit gewölbter Architektur und einem Bildschirm im Hintergrund.

Hamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"

Hamm bewirbt sich um den Publikumspreis „Hauptstadt des Fairen Handels 2025“ – und ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Stadt, die bereits als Fairtrade-Town zertifiziert ist, hat bis zum 23. Oktober Zeit, Stimmen zu sammeln. Das Geld soll neue Fair-Trade-Initiativen in der Region fördern.

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Hamm setzt sich seit Langem für nachhaltige und ethische Praktiken ein. Seit 2003 legt die Stadt Wert auf ökologisch faire Beschaffung – von Büromaterial bis hin zu Sportausrüstung. Erst kürzlich erwarb sie 1.000 fair produzierte Fußballbälle für lokale Vereine und Schulen zu je nur fünf Euro.

Auch mit eigenen Produkten wie Hamm-eigenem Kaffee und Schokolade wirbt die Stadt für fairen Handel. Ein Ratgeber zur ökologisch fairen Beschaffung unterstützt Unternehmen und Bürger bei ethischen Entscheidungen. Sechs der sieben Jugendzentren tragen bereits das Fairtrade-Siegel, das siebte soll bald folgen.

Der Wettbewerb wird von Engagement Global und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) organisiert. Die öffentliche Abstimmung läuft noch bis Donnerstag, den 23. Oktober. Sollte Hamm gewinnen, fließen die 10.000 Euro in neue Fair-Trade-Projekte in der Region.

Der Preis würde Hamms bestehende Bemühungen krönen – von Jugendzentren bis zum lokalen Sport. Mit Fairtrade-Kaffee, -Schokolade und dem Beschaffungsratgeber zeigt die Stadt ihr Engagement für ethischen Handel. Ein Sieg würde zusätzliche Mittel für nachhaltiges Wachstum in der Region bedeuten.

Quelle