Hagen revolutioniert Industrie mit Digitalisierung für mehr Klimaschutz
Klaus-Günter SölzerHagen revolutioniert Industrie mit Digitalisierung für mehr Klimaschutz
Hagen startet Vorzeigeprojekt: Digitalisierung und Klimaschutz im urbanen Industriebereich
Ein neues Vorhaben in Hagen verbindet Digitalisierung mit Klimaschutz in der städtischen Industrie. Das Projekt klimakommune.digital bringt lokale Unternehmen, Energieexpert:innen und Technologieanbieter zusammen, um mithilfe datengestützter Lösungen Emissionen zu reduzieren.
Beteiligt sind vier mittelständische Industriebetriebe: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, die Federnwerke Grüber sowie RUD-SCHÖTTLER. In ihren Produktionsstätten wurden Sensoren installiert, die präzise Energiedaten einzelner Maschinen erfassen – anstelle der bisherigen groben Schätzungen auf Unternehmensebene.
Das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) unterstützt die Betriebe bei der Auswertung dieser Daten, um ihre Prozesse zu optimieren. Der Energieversorger ENVIE systematisiert die Informationen anschließend und stellt sie den teilnehmenden Unternehmen über ein Energiemanagementsystem zur Verfügung.
Das Future Energy Lab, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), begleitet die Sensorinstallation und dokumentiert die Umsetzung. In der nächsten Phase werden die CO₂-Emissionen der Betriebe auf der Urban Data Platform des Projekts abgebildet.
Die Initiative zeigt: Digitale Werkzeuge und Klimaziele lassen sich in der Industrie erfolgreich verbinden – wenn Fachwissen geteilt wird. Künftig bietet die Urban Data Platform allen Beteiligten eine transparente Übersicht der Emissionen. Das Modell könnte Schulbeispiel für andere Regionen werden, die ihre industriellen CO₂-Ausstoß senken wollen.






