Fürths Ampeln könnten bald Waltraud und Mariechen statt Ampelmännchen zeigen
Klaus-Günter SölzerFürths Ampeln könnten bald Waltraud und Mariechen statt Ampelmännchen zeigen
Ein Vorschlag der CSU könnte dazu führen, dass das traditionelle Ampelmännchen in Fürth am Comödiplatz durch lokale Comicfiguren ersetzt wird. Waltraud und Mariechen, kreiert von Volker Heißmann, könnten bald die Fußgängerampeln in der Stadt zieren. Die Idee soll das Comödie-Theater würdigen und der Gegend eine humorvolle Note verleihen.
Volker Heißmann begrüßt den Vorschlag und hat bereits konkrete Vorstellungen für das Design. Er schlägt vor, Mariechen in einem kleeblattgemusterten Kleid für das Grünsignal darzustellen. Bei Rot würde dann Waltraud erscheinen.
Der Verkehrsausschuss hat den Antrag bereits geprüft, wobei der Fokus auf der rechtlichen Machbarkeit und möglichen Haftungsfragen lag. Bundesweite Vorschriften erlauben individuelle Ampelfiguren, sofern sie leicht erkennbar bleiben. Andere Städte in Bayern und Deutschland haben ähnliche kreative Lösungen erfolgreich eingeführt, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen.
Zudem soll die Initiative die Attraktivität des Comödiplatzes steigern und das Theater sowie seine langjährigen Betreiber ehren. Der Ältestenrat wird die Diskussion im Herbst aufgreifen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
In den kommenden Monaten wird die Stadt über die neuen Ampelfiguren entscheiden. Bei einer Genehmigung würden die Waltraud- und Mariechen-Designs das klassische Ampelmännchen am Platz ersetzen. Die Änderung wäre eine spielerische Hommage an die lokale Kultur, ohne die Klarheit der Fußgängersignale zu beeinträchtigen.






