19 April 2026, 10:28

FMO baut NRWs größtes Solarkraftwerk auf ehemaligem Ackerland

Luftbild eines Flughafens mit Fahrzeugen auf einer Straße, Grünflächen, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einer Solarzelle auf dem Dach eines Gebäudes.

FMO baut NRWs größtes Solarkraftwerk auf ehemaligem Ackerland

Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) baut Nordrhein-Westfalens größtes Solarkraftwerk

Auf dem Flughafen Münster/Osnabrück entsteht das größte Solarkraftwerk Nordrhein-Westfalens. Das Projekt verwandelt 70 Hektar brachliegendes Ackerland in ein Zentrum für erneuerbare Energien. Nach der Fertigstellung soll es den Flughafen sowie ein benachbartes Industriegebiet mit Strom versorgen.

Die Solarmodule werden auf Flächen installiert, die ursprünglich für eine Verlängerung der Startbahn vorgesehen waren. Diese Pläne wurden jedoch nach einer "strategischen Neuausrichtung" hin zu mehr Nachhaltigkeit verworfen. Josef Tumbrink, ehemaliger Chef des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), bezeichnete die Entscheidung als "Sieg für den Klimaschutz und den Naturschutz".

Die Bauarbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein. Der erzeugte Strom wird zunächst den Flughafen und angrenzende Unternehmen beliefern. Langfristig könnte er auch für den Betrieb elektrischer Flugzeuge genutzt werden.

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Das Vorhaben erfährt politische Unterstützung: Oliver Krischer, Umwelt- und Verkehrsminister des Landes, hat sich öffentlich für den Bau des Solarkraftwerks ausgesprochen. Die Anlage entsteht auf dem Gebiet der Gemeinde Greven und stärkt damit die regionale Verankerung der Energiewende.

Das Solarkraftwerk nutzt Flächen, die einst für den Ausbau des Flughafens vorgesehen waren. Ab 2028 wird es sauberen Strom für den FMO und die umliegenden Betriebe liefern. Für die Verantwortlichen ist das Projekt ein wichtiger Schritt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig zukunftsweisende Luftfahrttechnologien zu fördern.

Quelle