Essen will seine Innenstadt mit neuer Satzung attraktiver gestalten
Norbert ThiesEssen will seine Innenstadt mit neuer Satzung attraktiver gestalten
Essen unternimmt Schritte, um das Erscheinungsbild und die Atmosphäre seiner Innenstadt zu verbessern. Derzeit wird eine neue städtebauliche Satzung ausgearbeitet, die Probleme wie vernachlässigte Fassaden und unübersichtliche Werbung angehen soll. Die Initiative ist Teil des umfassenderen Projekts Zukunft.Essen.Innenstadt, das eine attraktivere Innenstadt schaffen will.
Die rechtliche Grundlage für die Satzung bildet Paragraf 89 der Bauordnung für Nordrhein-Westfalen (BauO NRW). Sie wird klare Vorgaben für Gebäudeaußenflächen, Schaufenster, Werbeanlagen und Außenbestuhlung festlegen. In einigen Teilen der Essener Innenstadt gibt es derzeit schlecht instand gehaltene Bauten und eine überladene Beschilderung.
Bevor die Satzung finalisiert wird, holt die Stadt Bürgerfeedback ein. Eine Online-Umfrage läuft von Freitag, dem 27. März, bis Freitag, dem 24. April, und gibt Anwohnern sowie Interessengruppen die Möglichkeit, ihre Meinung zur aktuellen städtebaulichen Situation zu äußern. Zudem findet am Donnerstag, dem 26. März, ein Workshop für lokale Unternehmen statt.
Sämtliche Rückmeldungen fließen in die Endfassung der Satzung ein, die bis Ende des Jahres fertiggestellt werden soll. Ziel der neuen Regelung ist eine besser organisierte und optisch ansprechendere Innenstadt. Sobald sie in Kraft tritt, wird sie Leitlinien für Unternehmen und Eigentümer vorgeben. Die Stadt erhofft sich dadurch eine einladendere und gepflegtere Essener Innenstadt.






