14 April 2026, 04:30

Essen plant doppelten Haushalt für 2027 und 2028 – mehr Effizienz und weniger Schulden

Plakat Ankündigung von 9 Milliarden US-Dollar an Schülerdarlehen für 125.000 Schuldner unter der Biden-Harris-Verwaltung mit einem Logo unten.

Essen plant doppelten Haushalt für 2027 und 2028 – mehr Effizienz und weniger Schulden

Die Stadt Essen führt einen zweijährigen Haushalt für 2027 und 2028 ein. Mit dieser Umstellung sollen die Finanzplanung verbessert und der Verwaltungsaufwand verringert werden. Gleichzeitig knüpft das neue Modell an das Entschuldungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen an, das der Stadt erhebliche Einsparungen bringen wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Haushaltsentwurf wird dem Rat am 16. September 2026 vorgestellt; die endgültige Entscheidung ist für den 18. November 2026 vorgesehen. Im Rahmen des Landesprogramms zur Schuldenentlastung plant Essen die Aufnahme von Liquiditätskrediten in Höhe von rund 610,7 Millionen Euro. Allein im Jahr 2026 sollen dadurch die Zinskosten um etwa 11,7 Millionen Euro sinken.

Die Zweijahresplanung ermöglicht eine klarere Steuerung kreditfinanzierter Investitionen im zweiten Jahr und reduziert den bürokratischen Aufwand für Stadtverwaltung und politische Gremien. Zudem wird durch regelmäßige kommunale und haushaltsbezogene Berichte die Transparenz erhöht.

Um die Ausgaben stärker zu kontrollieren, führt Essen schärfere Regeln für freiwillige Leistungen ein. Jede Ausgabe über 5.000 Euro bedarf künftig einer vorherigen Genehmigung im Rahmen des Visaverfahrens der Kämmerei. Für bestimmte freiwillige Leistungen gibt es eine Ausnahmeliste, deren Betriebshaushalte jedoch um 20 Prozent gekürzt werden. Zudem prüft die Stadt aufschiebbare Verwaltungskosten, um die Haushaltsdisziplin zu wahren.

Das neue Haushaltssystem soll Essen mehr Planungssicherheit verschaffen. Durch die Kombination von Schuldenentlastung und strengerer Ausgabenkontrolle strebt die Stadt eine langfristige Stabilität an. Die endgültige Abstimmung im November wird zeigen, ob der Zweijahresplan umgesetzt wird.

Quelle