19 April 2026, 06:29

Essen kämpft um Olympische Spiele: Bürger entscheiden am 19. April

Schwarzes und weißes Foto des Olympischen Stadions in Athen, Griechenland, mit Sitzreihen, umgebenden Bäumen, fernen Gebäuden und Bergen, mit Text unten.

Essen kämpft um Olympische Spiele: Bürger entscheiden am 19. April

Essen treibt seine Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele im Rahmen der Initiative EssenRheinRuhr weiter voran. Die Stadt nutzte ein kürzlich stattfindendes Heimspiel von TUSEM Essen, um für die Kampagne zu werben – kurz vor einer entscheidenden öffentlichen Abstimmung. Die Bürgerinnen und Bürger werden in einem Referendum am 19. April über die Bewerbung entscheiden.

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Vor dem Spiel trafen sich lokale Verantwortliche, um über Essens Chancen zu diskutieren. Volker Lauer, Jonathan Abbenhaus und Oberbürgermeister Thomas Kufen hoben die Stärken und Möglichkeiten der Stadt hervor. Als mögliche Austragungsorte nannten sie vier Standorte: das Stadion an der Hafenstraße, die Grugahalle, die Messe Essen sowie das historische Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein.

Ziel der Bewerbung ist es, die Spiele 2036, 2040 oder 2044 in die Region zu holen. Die Organisatoren argumentieren, dass die Austragung die Sportförderung stärken, die Infrastruktur verbessern und die städtische Entwicklung vorantreiben würde. Zudem solle das Projekt den sozialen Zusammenhalt in Essen und im gesamten Ruhrgebiet fördern.

Das Referendum am 19. April gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Unterstützung oder Ablehnung zum Ausdruck zu bringen. Die Veranstaltung von TUSEM Essen war Teil einer breiter angelegten Kampagne, um vor der Abstimmung öffentliche Rückendeckung zu mobilisieren. Das Ergebnis des Referendums wird entscheiden, ob Essen seine olympischen Pläne weiterverfolgt. Bei einem Erfolg könnte die Bewerbung die Sportstätten und öffentlichen Räume der Stadt nachhaltig prägen. Die Entscheidung liegt nun bei den Wählerinnen und Wählern – am 19. April.

Quelle