14 April 2026, 16:30

Essen bewirbt sich mit drei Zonen für Millionenförderung gegen Klimafolgen

Eine handgezeichnete Karte eines Gewässers mit beschrifteten geografischen Merkmalen und begleitendem Text.

Essen bewirbt sich mit drei Zonen für Millionenförderung gegen Klimafolgen

Essen hat einen wichtigen Schritt unternommen, um Fördergelder für Klimaanpassungsprojekte zu sichern. Der Stadtrat hat drei Gebiete für das KRIS-Programm ausgewählt, das wasserwirtschaftliche Verbesserungen im gesamten Ruhrgebiet unterstützt. Ausgearbeitete Pläne für die einzelnen Zonen wurden nun zur offiziellen Prüfung eingereicht.

Das KRIS-Förderprogramm hilft Städten und Gemeinden im Regionalverband Ruhr (RVR), sich auf den Klimawandel vorzubereiten. Um förderberechtigt zu sein, muss jede Kommune spezifische Zonen ausweisen, in denen wasserbasierte Lösungen einen spürbaren Unterschied bewirken können. Essens ausgewählte Gebiete – Messe-Gruga, Neues Bernetal sowie Katernberg/Zollverein – sind Stadtteile, die besonders anfällig für Klimafolgen sind.

Die Stadt hat ihre Vorschläge an die Projektträger Jülich (PtJ) und die Bezirksregierung übermittelt. Mit einer Genehmigung wird bis Mitte 2026 gerechnet. Sobald diese vorliegt, kann Essen Fördermittel für wirksame Projekte in diesen Zonen abrufen.

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Bis 2030 strebt das Programm an, 25 Prozent der versiegelten Flächen von Mischwasserkanälen zu trennen. Zudem soll die Verdunstungsrate um zehn Prozentpunkte gesteigert werden. Diese Maßnahmen sollen das Hochwasserrisiko verringern und die Klimaresilienz stärken.

Die Förderung ermöglicht es Essen, gezielte wasserwirtschaftliche Maßnahmen in den genehmigten Gebieten umzusetzen. Bei Erfolg werden die Projekte Kanaleinleitungen reduzieren und die Verdunstung erhöhen, sodass die Stadt besser auf Extremwetter vorbereitet ist. Die endgültige Bewilligung und die Freigabe der Mittel werden in den nächsten zwei Jahren erwartet.

Quelle