26 June 2026, 20:19

Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford soll 2026 öffnen

Das Ziel im Auge behalten - Inpatient-Hospiz in Herford nimmt Gestalt an

Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford soll 2026 öffnen

Stationäres Hospiz für den Kreis Herford: Eröffnung 2026 geplant

Im Kreis Herford entsteht bis 2026 das erste stationäre Hospiz. Untergebracht wird es im historischen Gebäude „Unter den Linden 41“ – einem 150 Jahre alten Bau, der einst als Tagesklinik diente. Ziel ist es, eine warme, wohnliche Atmosphäre zu schaffen, die sich bewusst von einem klinischen Umfeld abhebt.

Das Vorhaben ist Teil der Initiative „Zukunft im Wittekindkreis“ der gleichnamigen Stiftung, die die palliativmedizinische Versorgung in der Region verbessern will. Die Bau- und Sanierungskosten übernimmt die Stiftung, unterstützt von der Sparkasse Herford. Die Umbaumaßnahmen leitet Architekt Byron-Leigh Brown, der darauf achtet, dass die Denkmalschutzauflagen für das unter Schutz stehende Gebäude eingehalten werden.

Betrieben wird das Hospiz von der gemeinnützigen Hospiz Herford gGmbH, einem Träger des Diakonischen Werks und des Kirchenkreises Herford. Auf 2.200 Quadratmetern entstehen zehn Gästezimmer. Die Umnutzung des Gebäudes wurde möglich, nachdem die Tagesklinik in die Ravensberger Straße umgezogen war.

Spenden zur Förderung des Projekts können an die Stiftung „Zukunft im Wittekindkreis“ oder direkt an das Hospiz Herford über die Sparkasse Herford überwiesen werden. Die Eröffnung ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Das Hospiz soll eine fachkundige palliativmedizinische Betreuung in einer einladenden Umgebung bieten. Für die Verwirklichung ist die Unterstützung aus der Bevölkerung entscheidend, um die Finanzierungsziele zu erreichen.

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