Ehepaar verliert fünfstelligen Betrag durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Ingetraut AustermühleEhepaar verliert fünfstelligen Betrag durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Ein Ehepaar aus dem Kreis Coesfeld ist Opfer eines Online-Investitionsbetrugs geworden und hat dabei einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich verloren. Der Vorfall begann mit einer verlockenden Werbeanzeige für ein Aktienhandelsgeschäft, die das Paar im Internet entdeckte. Ihre Geschichte dient als Warnung vor den Gefahren betrügerischer Finanzangebote.
Das Paar stieß zunächst auf eine Online-Werbeanzeige für einen Aktienhandelsdienst. Nach eigenen Recherchen im Internet hielten sie das Angebot für seriös. Daraufhin wurden sie von einem Mitarbeiter kontaktiert, der sie einer WhatsApp-Gruppe hinzufügte. Dort erhielten sie Investment-Tipps und hörten angebliche Erfolgsgeschichten anderer Teilnehmer.
Um den Service zu testen, eröffneten sie ein Probe-Konto mit einem Guthaben von 1.000 Euro. Tatsächlich erzielten sie damit Gewinne, was ihre Überzeugung von der Echtheit des Angebots weiter stärkte. Um weiter investieren zu können, wurden sie aufgefordert, „Mitglieder“ zu werden, und sollten einen fünfstelligen Betrag auf ein ausländisches Konto überweisen.
Bald kamen ihnen jedoch Zweifel, und das Paar versuchte, die Überweisung rückgängig zu machen. Doch die Transaktion ließ sich nicht mehr stoppen – der Betrug flog auf. Die ursprünglichen Fall-Details stammen von der Polizei Coesfeld und wurden über news aktuell verbreitet.
Die Behörden warnen die Bevölkerung vor Investment-Werbung, die zu gut klingt, um wahr zu sein. Bei Fragen oder Verdachtsmomenten kann man sich an die Pressestelle der Polizei Coesfeld wenden, telefonisch unter +49 2541 14 290 bis 292 oder per Fax unter +49 2541 14 195. Auch das Bundeskriminalamt rät zu Skepsis und empfiehlt, sich bei Verdacht auf Betrug an die Polizei oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu wenden.
